Sturmtief Mortimer: Hochwasser in Hamburg! Elbstrand und Fischmarkt saufen ab

Hamburg – Nicht nur im Berufsverkehr hat "Mortimer" am Montag für Chaos gesorgt, auch in weiteren Teilen der Stadt sorgte das Sturmtief für Überschwemmungen.

Hochwasser hat den Fischmarkt überflutet.
Hochwasser hat den Fischmarkt überflutet.  © TV News Kontor

In den frühen Morgenstunden kam die Feuerwehr bereits auf rund 20 Einsätze.

Grund dafür waren vollgelaufene Keller und überflutete Straßen in den Stadtteilen Wandsbek, Osdorf, Ottensen, Barmbek und Schnelsen.

Teilweise mussten Straßenabschnitte gesperrt werden, es kam zu Einschränkungen im Berufsverkehr (TAG24 berichtete).

Auch die Deutsche Bahn hatte reagiert und den Bahnverkehr im Norden zunächst weitestgehend eingestellt, nachdem umgestürzte Bäume die Oberleitungen lahmgelegt hatten (TAG24 berichtete).

Doch auch am späten Nachmittag hat das Sturmtief mit seinen teils orkanartigen Böen für viel Chaos gesorgt.

Am Hafen schwappte das Wasser über die Kaimauern, überflutete den Fischmarkt und spülte um die Reifen der dort geparkten Autos. Die Polizei rückte zwar an, musste aber nicht tätig werden. Ein paar Zentimeter fehlten dann doch noch zur "echten Sturmflut."

In Blankenese stand der Elbstrand komplett unter Wasser. Auch der Freisitz eines angrenzenden Cafés wurde geflutet.

Tische und Bänke schwimmen am Elbstrand in Blankenese im Wasser.
Tische und Bänke schwimmen am Elbstrand in Blankenese im Wasser.  © dpa/Daniel Bockwoldt

Polizei sperrt Autobahn

Aufgrund der schweren Regenfälle wurden am Abend erneut mehrere Straßen überflutet.

Die A24 stand kurz nach dem Horner Kreisel unter Wasser.

Weil Aquaplaning drohte, sperrte die Polizei die rechte Fahrspur. Die Feuerwehr machte die verstopften Gullys wieder frei.

Feuerwehrleute kümmern sich um die verstopften Gullys.
Feuerwehrleute kümmern sich um die verstopften Gullys.  © René Schröder

Flügel bricht von Windrad ab

In der Nacht zum Montag hat "Sturmtief Mortimer" auch in Lüneburg für einen erheblichen Schaden gesorgt.

In der Windkraftanlage im Windpark Brauel (Kreis Uelzen) ist erneut ein Rotorblatt einer etwa 100 Meter hohen Windanlage abgebrochen und auf einem Acker gelandet.

Es entstand ein hoher Sachschaden, verletzt wurde laut Polizei aber niemand.

Der riesige Flügel riss ab...
Der riesige Flügel riss ab...  © Polizeiinspektion Lüneburg
...und landete auf dem Acker.
...und landete auf dem Acker.  © Polizeiinspektion Lüneburg

Titelfoto: dpa/Daniel Bockwoldt

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