Feuer, Verletzte und Eskalation: Hamburg versinkt zum G20-Gipfel im Chaos!

Über die Stadt ziehen mittlerweile gewaltige Rauchschwaden.
Über die Stadt ziehen mittlerweile gewaltige Rauchschwaden.  © DPA

Hamburg - Chaos in Hamburg! Zum Auftakt des G20-Gipfels in Hamburg ist die Lage am Freitagmorgen nach einer Krawall-Nacht erneut eskaliert. Im Netz sind jetzt mehrere Videos aufgetaucht, die die brenzlige Situation in der Hansestadt ganz nah und ungepixelt zeigen. Die Aufnahmen lassen einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen!

Ein Twitter-Video wurde aus einem fahrenden Auto gedreht. Überall ist Rauch zu sehen. Links und rechts stehen Dutzende brennende Autos, an denen der Fahrer vorbeifährt, es nimmt förmlich kein Ende! "Ich hab schon viel in Hamburg gesehen - aber sowas noch nicht", schreibt der User zu seinem Clip.

Ein weiteres Video auf YouTube zeigt wie Randalierer, die auf der "Welcome to Hell"-Demo aufgetaucht sind, in Sekundenschnelle reihenweise Autos anzünden. Dabei machen sie weder vor Luxus-Karossen noch vor kleinen Familienwagen Halt.

Nur noch schrottreif: Eines der vielen Autos, die den Protesten zum Opfer fielen.
Nur noch schrottreif: Eines der vielen Autos, die den Protesten zum Opfer fielen.  © DPA

Nach der Krawallnacht (TAG24 berichtete) war die Lage in der Stadt am Morgen demnach heftig eskaliert. Hunderte Demonstranten versuchten, in die Hochsicherheitszone um den Tagungsort vorzudringen, sie wollten den Ablauf des Gipfels stören.

An verschiedenen Stellen der Stadt gingen Autos in Flammen auf, Demonstranten blockierten zeitweise auch einen der Wege, die US-Präsident Trump von seinem Quartier zum G20-Gipfelort nehmen könnte.

Am Morgen bereits war es zu einer kurzzeitigen Blockade von Bahngleisen gekommen. Etliche Züge verspäteten sich, die Polizei räumte die Gleise.

Dabei setzten die Beamten gegen die Sitzblockade Wasserwerfer ein, Polizeihubschrauber kreisten über der Stadt.

Insgesamt wurden 111 Polizisten verletzt, 29 Personen wurden bislang festgenommen.

Das erste G20-Gipfeltreffen in Deutschland wird von etwa 19.000 Polizisten geschützt. Seit 6 Uhr bis Samstagnachmittag 17 Uhr gilt in Teilen der Innenstadt ein Versammlungsverbot. Dann soll das G20-Treffen enden.

Trump als schreiendes, mürrisches Baby...
Trump als schreiendes, mürrisches Baby...  © DPA

Update 17.28 Uhr: Greenpeace mit Trump-Figur unterwegs

Greenpeace-Aktivisten haben mit einer Trump-Plastik auf der Elbe für den Klimaschutz protestiert. Die Umweltschützer zogen eine sieben Meter hohe Figur des US-Präsidenten Donald Trump auf einem Ponton vor das Konzerthaus Elbphilharmonie.

Dort wollten die G20-Teilnehmer am Abend ein Konzert besuchen. Die Plastik zeigt Trump als schreiendes Baby mit vollen Windeln auf einem Globus sitzend. In den Händen hält er das zerrissene Pariser Klimaabkommen.

"Die anderen G20-Chefs können nicht darauf warten, bis Donald Trump erwachsen wird", erklärte Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid dazu. Trump hatte den Ausstieg der USA aus dem Pariser Abkommen angekündigt.

Nahe den Landungsbrücken setzen die Polizisten Wasserwerfer gegen Demonstranten ein.
Nahe den Landungsbrücken setzen die Polizisten Wasserwerfer gegen Demonstranten ein.  © DPA

Update 17.21 Uhr: Elf Schwerverletzte schon am Freitagmorgen!

Auf der Flucht vor der Polizei sind am frühen Freitagmorgen im Hamburg elf Anti-G20-Demonstranten schwer verletzt worden.

Wie die Feuerwehr mitteilte, stürzten sie bei dem Versuch, mit einer größeren Gruppe von Demonstranten in Hamburg-Bahrenfeld über eine Mauer mit Absperrgitter zu klettern, aus etwa vier Metern Höhe ab, weil das Absperrgitter unter der Last zusammenbrach.

Sie wollten sich den Angaben zufolge Zugang zu einem Firmengelände verschaffen. 13 Demonstranten, die sich zum Teil schwer am Kopf verletzten, wurden in Krankenhäuser gebracht.

65 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Hamburg waren mit zwölf Rettungswagen, fünf Notarzteinsatzfahrzeugen und zwei Löschfahrzeugen im Einsatz.

Update 17.15 Uhr: Polizei und Feuerwehr twittern wie verrückt

Die Polizei setzte Wasserwerfer ein, um die Ausschreitungen an den Landesbrücken unter Kontrolle zu bringen.

Flaschen und Steine flogen aus Demonstrantengruppen auf Beamte.

Die Feuerwehr twitterte: "Lasst unsere Rettungskräfte an den #Landungsbruecken zu einem Notfall!! Wir kommen nicht durch!!"

Update 17.07 Uhr: Hamburger Banken machen teilweise komplett dicht, bis die Lage sich entschärft

Nach Krawallen im Zuge des G20-Gipfels haben etliche Banken ihre Filialen in Hamburg am Freitag vorübergehend geschlossen. Die Postbank schloss sämtliche Filialen im Hamburger Stadtgebiet, wie eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

Auch die Hamburger Sparkasse öffnete viele Filialen nicht. "Wir sind im engen Austausch mit den Sicherheitsbehörden und haben aufgrund der Sicherheitslage die Filialen im Innenstadtbereich nicht geöffnet", sagte eine Haspa-Sprecherin.

Zusätzlich seien in umliegenden Stadtteilen wie Rothenburgsort und Wilhelmsburg einzelne Filialen aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen, hieß es.

Etliche Finanzanbieter informierten ihre Kunden mit Schildern über die kurzfristigen Schließungen, die bei Anwohnern für Unmut sorgten. Zur Zahl der von Sachschäden betroffenen Bankfilialen konnte die Polizei am Freitag zunächst keine Angaben machen.

Die Polizei hat der Demonstration mit mehreren tausend Teilnehmern den Weg von den Landungsbrücken zur wenige hundert Meter entfernten Elbphilharmonie abgeschnitten.
Die Polizei hat der Demonstration mit mehreren tausend Teilnehmern den Weg von den Landungsbrücken zur wenige hundert Meter entfernten Elbphilharmonie abgeschnitten.  © DPA

Update 16.56 Uhr: Polizei rät Autofahrern von Fahrt in die Innenstadt ab

Nach den langen Staus am Vortag in einigen Stadtteilen hat die Hamburger Polizei die Autofahrer am Freitag aufgefordert, ihre Wagen stehen zu lassen. "Aufgrund der derzeitigen Krawalle empfehlen wir, nicht mit dem Fahrzeug in die Innenstadt zu fahren."

Aber auch für S- und U-Bahnfahrer sah es nicht gut aus: "An den Landungsbrücken werden Gegenstände auf die Schienen geworfen. Es kommt zu Störungen im U-Bahn-Verkehr", twitterte die Polizei.

Laut Bundespolizei war auch der S-Bahnverkehr zwischen Altona und Hauptbahnhof am späten Nachmittag unterbrochen.

Update 16.38: Die Gewalt eskaliert erneut!

Die Polizei meldet "massiven Bewurf mit Gegenständen" im Stadtteil St. Pauli. Reporter vor Ort beschreiben die Situation mit Worten wie "Straßenschlacht" und "Jagdszenen".

Die Zusammenstöße finden einen knappen Kilometer Luftlinie von der Elbphilharmonie entfernt statt.

Polizisten entfernen am Baumwall in Hamburg alle losen Gegenstände, die von Demonstranten als Wurfgeschosse verwendet werden könnten.
Polizisten entfernen am Baumwall in Hamburg alle losen Gegenstände, die von Demonstranten als Wurfgeschosse verwendet werden könnten.  © DPA

Update 16:30 Uhr: 200 Vermummte sind unter Demonstranten

Unweit der Elbphilharmonie hat es Zusammenstöße zwischen gewalttätigen Linksautonomen und der Polizei gegeben. Rund 200 Vermummte sind unter den Demonstranten, die offenbar näher an das Konzerthaus herankommen wollen.

Am Hotel Empire Riverside im Stadtteil St. Pauli wurden Scheiben eingeworfen. In der Elbphilharmonie soll am Abend ein Konzert für die Staats- und Regierungschefs des G20-Gipfels stattfinden.

Update 16.29 Uhr: Polizeipräsident Meyer verteidigt G20-Einsatz

Hamburgs Polizeipräsident Ralf Meyer hat den Einsatz bei der in Krawalle ausgearteten "Welcome to Hell"-Demonstration verteidigt. Er sei sich "absolut sicher", dass der Einsatz verhältnismäßig gewesen sei.

"Wir beurteilen solche Situationen ja immer mit unseren Juristen, die quasi im Einsatz zuschauen", sagte er am Freitagnachmittag in der Hansestadt. 45 Minuten lang habe man am Donnerstagabend versucht, die Versammlung zu realisieren. Doch der Schwarze Block sei nicht bereit gewesen, die Vermummung abzulegen.

"Vermummung dient zur Vorbereitung von Straftaten", betonte Meyer. Man habe nichts anderes machen können, als den schwarzen Block von den friedlichen Demonstranten zu trennen. "Es geht darum, eine freie Versammlung zu realisieren für die, die sich eben nicht vermummen."

Demonstranten werden in der Schröder-Stiftstr in Hamburg eingekesselt.
Demonstranten werden in der Schröder-Stiftstr in Hamburg eingekesselt.  © DPA

Update, 16:17 Uhr: Demo an Elbphilharmonie abgeschnitten

Die Polizei hat der Demonstration mit mehreren tausend Teilnehmern den Weg von den Landungsbrücken zur wenige hundert Meter entfernten Elbphilharmonie abgeschnitten. Wasserwerfer fuhren auf. In der Elbphilharmonie soll am Abend ein Konzert für die Staats- und Regierungschefs des G20-Gipfels stattfinden.

Update 16.11 Uhr: Trotz gezündeter Pyrotechnik: Polizei greift vorerst nicht ein

Der Demonstrationszug mit mehreren tausend Demonstranten und einem Schwarzen Block hat sich vom Millerntorplatz in Richtung Landungsbrücken in Bewegung gesetzt. Obwohl Pyrotechnik gezündet wurde, griff die Polizei zunächst nicht ein.

Das Greenpeace Schiff Beluga II fährt mit einer Puppe die Donald Trump ähnelt bei einer Protestaktion auf der Elbe.
Das Greenpeace Schiff Beluga II fährt mit einer Puppe die Donald Trump ähnelt bei einer Protestaktion auf der Elbe.  © DPA

Update 16.04 Uhr: Polizeipräsident Meyer rechnet mit weiteren gewaltsamen Protesten

Der Hamburger Polizeipräsident Ralf Meyer rechnet mit weiteren gewaltsamen Protesten von G20-Gipfelgegnern.

"Wir müssen davon ausgehen, dass es zumindest teilweise so weitergehen wird", sagte er am Freitagnachmittag in der Hansestadt. "Diese blinde Gewalt hat nichts mit dem Versammlungsrecht zu tun."

Es sei Verstärkung aus anderen Bundesländern angefordert worden. Meyer schätzt, dass dann rund 21 000 Polizisten in der Hansestadt das Treffen der großen Wirtschaftsmächte in den Hamburger Messehallen schützen.

Update 15.50 Uhr: Neuer Schwarzer Block formiert sich

Mehrere tausend Demonstranten sammeln sich am Millerntorplatz. Darunter ist erneut ein Schwarzer Block mit mehreren hundert Linksautonomen. Noch ist unklar, welchen Weg die Demonstration nehmen wird.

Update 15.20 Uhr: Bundespräsident Steinmeier verurteilt Ausschreitungen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die gewalttätigen Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg verurteilt. "Brutale Gewalt hat auf unseren Straßen nichts verloren. Sie hat keine Rechtfertigung und kann nicht mit Verständnis rechnen", sagte er der «Bild»-Zeitung (Samstag). "Meinen Respekt haben diejenigen, die - wie von unserer Verfassung garantiert - auch ihren Protest zum Ausdruck bringen und die Polizisten, die es mit ihrem Einsatz ermöglichen, dass Deutschland ein guter Gastgeber für wichtige und notwendige Gespräche sein kann."

Demonstranten werden von den Polizisten in Hamburg eingekesselt.
Demonstranten werden von den Polizisten in Hamburg eingekesselt.  © DPA

Update 14.13 Uhr: G20-Gegner kritisieren Polizei:

Das Bündnis von G20-Gegnern hat den Polizeieinsatz bei den Blockaden von Demonstranten am Freitag scharf kritisiert. "Die Polizei hat erneut unnötig eskaliert und mit großer Brutalität Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt. An mehreren Stellen sind Polizisten mit Bürgerkriegsgerät gegen friedliche Sitzblockaden vorgegangen - so sieht also das angekündigte "Festival der Demokratie" aus", sagte Bündnissprecher Christian Blank. Wegen massiver Pfefferspray- und Wasserwerfereinsätze der Polizei seien zahlreiche Demonstranten verletzt worden, es sei zu mehreren Knochenbrüchen gekommen.

Update 14.11 Uhr: Die Bundeswehr wird nicht zum Einsatz kommen

Angesichts der massiven Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel in Hamburg ist die Polizei Gerüchten entgegengetreten, die Bundeswehr könne zum Einsatz kommen. Es gebe keine Unterstützung der Bundeswehr, twitterte die Polizei am Freitag in der Hansestadt. "Dem Einsatz sind deutliche verfassungsrechtliche Grenzen gesetzt." Die Polizei verwies auf Artikel 87 des Grundgesetzes.

Update 14.01 Uhr: Thüringer Beamte unter den Verletzten

Unter den Verletzten Polizisten in Hamburg befinden sich auch Thüringer Beamte. Das teilte das Innenministerium am Freitag mit. Fünf Einsatzkräfte seien leicht verletzt worden, befänden sich jedoch weiterhin im Dienst. Auch ein Fahrzeug der Thüringer wurde angegriffen.

Update 13.59 Uhr: Einkaufscenter schließt aus Sicherheitsgründen

In der Erwartung gewalttätiger Auseinandersetzungen hat das Einkaufszentrum Mercado im Hamburger Stadtteil Ottensen am Freitagmittag seine Türen geschlossen. "Das Center ist komplett geschlossen und geräumt. Und wir wissen auch nicht, ob wir morgen aufmachen", sagte ein Mitarbeiter der dpa.

Polizeikräfte sicherten das Gebäude in der Ottenser Hauptstraße.

Eine junge Frau klettert auf ein Einsatzfahrzeug der Polizei und bekommt eine Ladung Pfefferspray ins Gesicht.
Eine junge Frau klettert auf ein Einsatzfahrzeug der Polizei und bekommt eine Ladung Pfefferspray ins Gesicht.  © DPA

Update 13.36 Uhr: Berliner Polizei schickt zwei Hundertschaften nach Hamburg

Zwei weitere Einsatzhundertschaften der Berliner Polizei haben sich Freitagmittag auf den Weg nach Hamburg gemacht.

Update 13.30 Uhr: Sicherheitslage erfordert Planänderung bei Partnerprogramm für Eheleute

Das Partnerprogramm für die Eheleute beim G20-Gipfel in Hamburg wird angesichts der angespannten Sicherheitslage geändert. Nach dpa-Informationen soll ein bisher geplanter Termin im Klimarechenzentrum nun durch Vorträge der Experten im Hotel Atlantik ersetzt werden.

Schwere Geschütze gegen Blockaden: Ein Sonderfahrzeug der Polizei und Straßensperren blockieren eine Kreuzung.
Schwere Geschütze gegen Blockaden: Ein Sonderfahrzeug der Polizei und Straßensperren blockieren eine Kreuzung.  © DPA

Update 13.25 Uhr: Hamburger Polizei erhält Verstärkung

Angesichts der anhaltenden Gewaltorgie hat die Hamburger Polizei Verstärkung aus anderen Bundesländern angefordert. Mehrere Bundesländer sagten zusätzliche Kräfte zu. Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Bayern wollten jeweils 200 Polizeibeamte schicken, die sich von Mittag an auf den Weg nach Hamburg machten. Die Zahl der Beamten aus Mecklenburg-Vorpommern soll um 240 auf dann knapp 700 steigen. Da niedersächsische Innenministerium schickt "einige Polizeikräfte" zur Verstärkung.

Update 13.21 Uhr: AfD fordert Nulltoleranz gegen Linksextremisten

Die AfD hat angesichts der Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel eine "Nulltoleranzstrategie" gegen Linksextremisten gefordert. "Linksextremisten dürfen nicht länger mit Samthandschuhen angefasst werden, sondern sind als das zu behandeln, was sie sind: Terroristen", sagte die Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Alice Weidel, am Freitag.

Nun räche sich das "jahrelangen Hofieren und die finanzielle Unterstützung des Linksextremismus", fügte sie hinzu. Für diese Fehlentwicklung zeichne unter anderem die ehemalige Familienministerin Manuela Schwesig verantwortlich.

Die SPD-Politikerin hatte 2014 erklärt, das Problem des Linksextremismus sei unter ihrer Amtsvorgängerin Kristina Schröder (CDU) aufgebauscht worden.

Update 12.38 Uhr: Melania Trump am Verlassen der Unterkunft gehindert

Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump ist von Demonstranten an der Teilnahme am Partnerprogramm des G20-Gipfels gehindert worden. "Wir haben von der Polizei bisher keine Sicherheitsfreigabe zum Verlassen des Gästehauses", sagte eine Sprecherin von Melania Trump der Deutschen Presse-Agentur.

Update 12.24 Uhr: Verletzte Beamte müssen im Dienst bleiben

Die verletzten Beamten bleiben weiterhin im Dienst. Mittlerweile wurde Verstärkung angefordert. In der Hansestadt sind bereits mehr als 800 Polizisten aus dem Südwesten im Einsatz. 23 von ihnen wurden den Angaben zufolge bei den Krawallen verletzt. "Sie bleiben aber erst einmal im Dienst", so ein Sprecher von Innenminister Thomas Strobl (CDU).

Update 12.18 Uhr: Polizei muss durch Betonpoller versperrte Straßen räumen

Unweit des Gipfelortes in den Hamburger Messehallen haben Aktivisten mehrere Betonpoller auf die Straße gestellt. Diese werden derzeit von der Polizei mit einem schweren Räumfahrzeug entfernt.

Update 12.02 Uhr: Hamburger Polizei fordert Verstärkung an

Die Hamburger Polizei hat angesichts der massiven Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel weitere Kräfte aus anderen Bundesländern angefordert.

Hintergrund seien die "vielen Straftaten, die parallel passieren", erklärte ein Polizeisprecher am Freitag. Wie viele zusätzliche Beamte angefordert wurden, wollte er nicht sagen.

Die Polizei räumte eine Sitzblockade von Demonstranten im Schanzenviertel in Hamburg, u.a. auch mit Wasserwerfern.
Die Polizei räumte eine Sitzblockade von Demonstranten im Schanzenviertel in Hamburg, u.a. auch mit Wasserwerfern.  © DPA
Hier kommt jede Hilfe zu spät: Ein Feuerwehrmann kann in Hamburg nur noch das ausgebrannte Wrack eines Autos löschen.
Hier kommt jede Hilfe zu spät: Ein Feuerwehrmann kann in Hamburg nur noch das ausgebrannte Wrack eines Autos löschen.  © DPA

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