Til Schweiger: "Ab heute wird alles gut"

Til Schweiger sagt: "Ich bin Kritik gegenüber immer offen, wenn sie berechtigt und konstruktiv ist".
Til Schweiger sagt: "Ich bin Kritik gegenüber immer offen, wenn sie berechtigt und konstruktiv ist".  © DPA

Hamburg - Filmemacher Til Schweiger (53) tanzt auf vielen Hochzeiten. Neben seiner künstlerischen Film-Begabung hat er bekannterweise sein Talent für Gästebetreuung entdeckt. Nun macht er auch noch in Wein...

Nach der Eröffnung seines Restaurants "Barefood Deli" und seines Hotels "Barefoot" in Timmendorfer Strand. gab Til Schweiger Anfang November zu, dass nicht alles von Beginn an glatt gegangen sei: "Generell ist allerdings leider auch von Anfang an ziemlich viel schief gelaufen", räumt er ein.

Er erzählte, dass es unmöglich war, einen Testlauf vor der Eröffnung durchzuführen, da bis zum Einweihungstag noch die Handwerker beschäftigt waren. So wurde noch "gewerkelt, kurz bevor die Gäste kamen".

Er bereute damals gar kurz seinen Ausflug in die Gastronomie (TAG24 berichtete). Die Durststrecke scheint überstanden: Er hat nun vieles umgekrempelt, wie er im stern-Interview resümiert. Aus den unzähligen Kritiken hat er gelernt. Die Bewertungen im Internet waren durchwachsen bis negativ.

Der Service wurde bemängelt, das Essen nur durchschnittlich. Wie geht Til Schweiger mit Kritik um?

Til Schweiger: "Ab heute wird alles gut"

Wer den Wein nicht in Hamburg kaufen kann, hat im Internet für 24,90 Euro die Möglichkeit.
Wer den Wein nicht in Hamburg kaufen kann, hat im Internet für 24,90 Euro die Möglichkeit.

"Ich bin Kritik gegenüber immer offen, wenn sie berechtigt und konstruktiv ist. Die schlechten Kritiken sehe ich mit einem weinenden Auge, weil ich meinem Personal versucht habe einzutrichtern, was die Philosophie meines Restaurants ist. Ab heute wird alles gut", sagt er.

"Ab heute habe ich meine neue Restaurantleiterin Jill. Die Kellner dürfen nicht cooler als die Gäste sein, dann haben sie bei mir nichts zu suchen. Es tut mir in der Seele weh, wenn mir von schlechten Bewertungen berichtet wird."

Die Fans waren damals übrigens sehr kreativ und gaben Tipps für die Schweiger'schen Menü-Karte: "Mies nuscheln. +++ Til's hausgemachte "Halt's Maultaschen +++ Ostsee-Nuscheln +++ Für uns eine Portion "Nuscheln" und zum Nachtisch etwas "Honig Im Topf"! +++ Tschillerlocken +++

Jetzt entdeckt er neuerdings ein feuchtes Element: den Wein!

Früher trank er bis zu drei Flaschen, jetzt macht er lieber welchen.

"Chardonnay Luna" zum Beispiel heißt einer der Kreationen von Gourmet Schweiger. Er benannte Weine übrigens nach seinen Kindern.

Und wie kam er auf den Wein? "Ich mache den Wein ja nicht, den machen die Winzer. Ich haben ihn nur cuvéetiert" (bedeutet: Til Schweiger macht Wein-Verschnitt). Vor zwei Jahren habe er schon mal einen Wein "verschnitten", den mit seinem Logo beklebt... Wie viel Til Schweiger steckt also drin in den Weinen? Er will "organische Weine machen", berichtet er im Interview.

"Aus verschiedenen Fässern, kleines Holzfass, großes Holzfass, Stahltank und verschiedenen Böden, Kalk, Sand habe ich meine Mischung kreiert." Aha, so einfach ist das also, einen Grauburgunder, einen Chardonnay und einen Cabernet Sauvignon hat der Multi-Unternehmer nun im eigenen Sortiment. Zum Wohl!


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