Legendäres Wrack "Uwe" in Blankenese soll Elbvertiefung weichen

Hamburg - Die Elbvertiefung läuft bereits auf Hochtouren. Nun macht sie auch vor der Hamburger Geschichte nicht Halt.

Seit 43 Jahren ragt das Schiffswrack "Uwe" vor Blankenese aus der Elbe heraus.
Seit 43 Jahren ragt das Schiffswrack "Uwe" vor Blankenese aus der Elbe heraus.  © DPA

Seit 43 Jahren ziert das Schiffswrack "Uwe" die Elbe vor Blankenese. Bei Ebbe ragt das Heck aus dem Wasser.

Das dürfte allerdings bald der Vergangenheit angehören. Die Überreste des 1975 havarierten Schiffes sollen im Zuge der Elbvertiefung verschwinden.

Die Schiffe sollen ab 2021, wenn die Arbeiten abgeschlossen sein sollen, so besser um die Kurve kommen.

1976 scheiterte bereits eine Bergung des Schiffes aufgrund zu starker Strömung. "Heutzutage haben wir das passende Gerät. Wir warten auf die Ausschreibung", sagte ein Experte der "Bild".

Vor 43 Jahren kollidierte im dichten Hamburger Nebel die "Wiedau" mit dem polnischen Frachter "Mieczyslaw Kalinowski". Die leckgeschlagene "Wiedau" drehte sich Richtung Ufer und durchschnitt das Binnenschiff "Uwe".

16 Besatzungsmitglieder sprangen in die Elbe und versuchten ans Ufer zu gelangen. Zwei Seeleute schafften es nicht.


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