Fette Beute! Polizei stellt mehr als 400 Kilo Kokain im Hafen sicher

Hamburg - Da hatte der Zoll die richtige Spürnase! Fahnder haben auf einem Containerschiff im Hamburger Hafen 440 Kilo Kokain entdeckt.

Das Kokain war in Reisetaschen versteckt.
Das Kokain war in Reisetaschen versteckt.  © Zoll Hamburg

Wie der Zoll am Montag mitteilte, war das in 17 Reisetaschen verpackte Rauschgift bereits in der vergangenen Wochen bei einer Kontrolle eines mit Reissäcken beladenen Containers gefunden.

Er wurde nach ersten Erkenntnissen in Uruguay verladen und sollte über Hamburg und Antwerpen nach Sierra Leone gehen.

Das Rauschgift hat einen Straßenverkaufswert von gut 13 Millionen Euro.

Oliver Bachmann, Pressesprecher des Hauptzollamtes Hamburg und Frank Nielsen, Pressesprecher des Zollfahndungsamtes Hamburg sind sich einig: "Mit diesem Aufgriff ist dem Zoll ein empfindlicher Schlag gegen die internationale Rauschgiftkriminalität gelungen. Den Druck gegen den Drogenschmuggel werden wir weiterhin hochhalten."

Laut Zoll transportierten die Schmuggler das Rauschgift im sogenannten Rip-Off-Verfahren.

Dabei werden die Drogen nicht aufwendig in der Ladung versteckt, sondern griffbereit in Taschen hinter der Ware in dem Container gelagert.

Im Zielland könnten sie dann schnell und meist unbemerkt auch bei einem Zwischenstopp aus den Transportboxen geholt werden, ohne dass die eigentliche Ladung angefasst werden müsse.

Das Zollfahndungsamt Hamburg hat die Ermittlungen übernommen.

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