HSV-Boss Bernd Hoffmann nach Laptop-Diebstahl erpresst

Hamburg - Doppeltes Pech für HSV-Boss Bernd Hoffmann! Der 57-Jährige geriet gleich zwei Mal innerhalb weniger Tage ins Visier von Kriminellen.

Bernd Hoffmann wurde übel mitgespielt. (Archivbild)
Bernd Hoffmann wurde übel mitgespielt. (Archivbild)  © Markus Scholz/dpa

Bernd Hoffmann war in der vergangenen Woche in einem Zug der Deutschen Bahn von Frankfurt nach Hamburg unterwegs. Kurz bevor der ICE am Hauptbahnhof anhielt, schlug ein Dieb zu, wie Bild.de berichtet.

Hoffmann hatte seine Tasche mit Laptop und Geldbörse auf den Sitz neben sich gelegt. In einem unbeobachteten Moment nahm der Kriminelle das Gepäckstück an sich und entkam unerkannt.

Dabei hatte er die Rechnung aber ohne die Videoüberwachung der Bundespolizei am Hamburger Hauptbahnhof gemacht.

Kameras hatten glücklicherweise den Mann aufgenommen, wie er aus dem ICE stieg. Die Aufnahmen waren so gut, dass der Tatverdächtige schnell ermittelt und am Folgetag festgenommen werden konnte.

Nach Angaben der Bild-Zeitung wurden bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung Tasche und Portemonnaie gefunden sowie sichergestellt.

Für den Laptop hatte der Dieb aber schon einen Abnehmer gefunden. Von diesem hörte Bernd Hoffmann später.

Laptop-Hehler wird filmreif festgenommen

In einem ICE der Bahn stahl ein Dieb den Laptop von Bernd Hoffmann. (Symbolfoto)
In einem ICE der Bahn stahl ein Dieb den Laptop von Bernd Hoffmann. (Symbolfoto)  © Arne Dedert/dpa

Wenige Tage nach dem Diebstahl erreichte den Vorstandsvorsitzenden des Zweitliga-Clubs Hamburger SV eine ungewöhnlich dreiste E-Mail.

Der Absender bot ihm laut Bild-Bericht Informationen zu seinem gestohlenen Laptop an und wollte ihm das Gerät verkaufen.

Hoffmann schaltete erneut die Polizei ein und ging scheinbar auf das Angebot ein.

Noch am Abend des Mail-Erhalts traf er sich mit dem erpresserischen Hehler.

Doch der HSV-Boss war nicht allein. Wie in einem Krimi wartete ein Team des Landeskriminalamtes versteckt am Übergabeort.

Als sich der Erpresser zu erkennen gab, schnappten die Polizisten zu und nahmen ihn fest. Der Mann hatte Hoffmanns Laptop tatsächlich bei sich.

Inzwischen konnte er an den HSV-Boss zurückgegeben werden. Ob private oder Daten über den Hamburger SV auf dem Gerät gespeichert waren, ist nicht bekannt.

Nach den filmreifen Ereignissen der Tage zeigte sich Bernd Hoffmann froh über die schnelle Wiederbeschaffung und lobte die Polizei für ihre Professionalität.

Auf die beiden Tatverdächtigen warten Strafverfahren.

Titelfoto: Markus Scholz/dpa

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