HSV-Boss spricht nach Laptop-Krimi über seine Lockvogel-Rolle

Hamburg - Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV hat sich zu seiner Rolle als Lockvogel bei der Rückgabe seines gestohlenen Laptops geäußert.

Bernd Hoffmann spielte für die Polizei den Lockvogel. (Archivbild)
Bernd Hoffmann spielte für die Polizei den Lockvogel. (Archivbild)  © Axel Heimken/dpa

Er habe sich nicht geängstigt. "Eigentlich nicht. Das war alles gut organisiert und ist gut abgelaufen", sagte der 57-Jährige am Sonntagabend in der Sendung "Sportplatz" des Radiosenders NDR 90,3.

Über Einzelheiten wollte er jedoch nicht sprechen.

Hoffmann geht nicht davon aus, dass Daten vom Laptop in fremde Hände gelangt sind.

"Alles andere würde mich wundern", meinte er.

Dem Clubchef war in der Woche zuvor sein Laptop im Zug entwendet und tags darauf zum Kauf angeboten worden.

Hoffmann hatte die Polizei sofort nach der Tat eingeschaltet.

Die hatte Videos aus Überwachungskameras im Hamburger Hauptbahnhof ausgewertet.

Entscheidung für neuen Stürmer sei einstimmig gefallen

Jonas Boldt ist erst seit Mai 2019 HSV-Sportvorstand. (Archivbild)
Jonas Boldt ist erst seit Mai 2019 HSV-Sportvorstand. (Archivbild)

Einen angeblichen Streit mit Sportvorstand Jonas Boldt konnte Hoffmann nicht bestätigen.

Bei der Diskussion um einen neuen Stürmer habe es "eine einstimmige Entscheidung" gegeben, versicherte er.

Er und die dreiköpfige sportliche Führung hätten sich auf die Verpflichtung des Slowaken Robert Bozenik geeinigt.

Die kam jedoch nicht zustande. Als Ersatz liehen die Hamburger Joel Pohjanpalo von Bayer Leverkusen bis Saisonende aus.

Für die Fortsetzung der Rückrunde habe er ein gutes Gefühl, sagte der Vorstandsvorsitzende. "Ich bin guter Hoffnung, dass wir unsere Ziele erreichen."

Der derzeitige Zweite HSV plant nach zweijähriger Zweitliga-Zugehörigkeit die Rückkehr in die Bundesliga.

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