Krach beim HSV: Muss Kaderplaner Spors jetzt gehen?

Hamburg – Die Kaderplanung ist beim HSV vorerst abgeschlossen, doch das Personal-Karussel dreht sich weiter. Kaderplaner Johannes Spors (36) soll kurz vor dem Aus bei den Hamburgern stehen.

HSV-Kaderplaner Johannes Spors (r) soll bald nicht mehr Mitglied der Scouting-Abteilung sein.
HSV-Kaderplaner Johannes Spors (r) soll bald nicht mehr Mitglied der Scouting-Abteilung sein.  © imago images/Oliver Ruhnke

Der Fußball-Zweitligist will sich nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" und der "Hamburger Morgenpost" von Kaderplaner Johannes Spors trennen.

Der frühere Chefscout von RB Leipzig, der seit Februar 2018 bei den Hamburgern ist, besitzt einen Vertrag bis 2021 in der Hansestadt.

Grund für die Trennung soll ein interner Streit zwischen Spors und Chefscout Michael Schröder sein. Während HSV-Sportvorstand Jonas Boldt Schröder in Zukunft wieder mehr einbinden will, wird Spors den Klub voraussichtlich in Kürze verlassen. Eine Bestätigung für die kolportierte Trennung gab es vom HSV zunächst nicht.

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Auch will Boldt künftig mehr mit Sportdirektor Michael Mutzel zusammenarbeiten. Mutzel verriet, dass er sich "bis zum Ende der Transferfrist voll auf den Kader der Profis konzentriere. Ich bin für die Transfers mitverantwortlich", sagte er. Der 39 Jahre alte Ex-Profi räumte ein, dass die vergangenen Monate in Hamburg "schon sehr turbulent" gewesen seien.

Mutzel war vom früheren Sportvorstand Ralf Becker engagiert worden. Nach dessen Beurlaubung habe er "erst einmal geschluckt", sagte er. Am HSV reizt ihn die Herausforderung. "Der HSV ist nun mal kein normaler Verein. Und ich hatte und habe richtig Bock auf den HSV", sagte Mutzel.

Sportdirektor Michael Mutzel ist mit verantwortlich für die Transfers.
Sportdirektor Michael Mutzel ist mit verantwortlich für die Transfers.  © David Ebener/dpa

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