Hamburgs wohl berühmtester Findling: "Alter Schwede" wieder komplett nackig?

Hamburg – Auch die Online-Petition hat nichts gebracht: Der "Alte Schwede" soll sein goldenes Gewand nach einen Monat wieder ablegen, nachdem der Findling am Elbufer erneut mit Farbe besprüht wurde.

Grau und trotzdem wunderschön?
Grau und trotzdem wunderschön?  © DPA

Nun liegt Hamburgs inzwischen wohl berühmtester Findling also vermutlich wieder genau so da, wie zuvor: Nackt und grau, wie ihn die Hamburg seit eh und je kennen.

Nachdem er Anfang des Jahres noch in goldener Farbe erstrahlte und zum ultimativen Selfie-Hintergrund für viele Spaziergänger am Övelgönner Elbstrand wurde (TAG24 berichtete), verblasste erst der schillernde Goldglanz, dann wurden politische Symbole auf den "Gold-Nugget" gesprüht.

Daraufhin war eine Diskussion darüber entbrannt, ob historische Naturdenkmäler einfach eigenmächtig "gestaltet" werden dürfen, wenn das Ergebnis überzeugt, oder ob das generell ein No-Go und deshalb auch zurecht verboten ist.

Ob es sich bei den Farb-Aktionen um eine super Selfie-Vorlage, ein Kunstwerk, eine berechtigte politische Botschaft oder einfach nur um Schmierereien handelte, liegt letztendlich wohl im Auge des Betrachters.

Arbeiter einer Reinigungsfirma haben den Stein am Donnerstag jedenfalls von jeglicher Farbe befreit und mit einem Sandstrahler gereinigt. Nun liegt der uralte Findling wieder so da wie zuvor.

Update, 3. Februar:

Nachdem ein Putzteam vor drei Tagen versucht hat, den Findling "Alter Schwede" von Farbschmierereien zu befreien, ist dies offenbar nicht gelungen. Teile des Findlings sind zwar wieder original-grau, das Säubern des gesamten, sehr großen Steins ist aber anscheinend nicht gelungen.

Der Findling ist zu großen Teilen immer noch bunt.

Immer noch großflächig beschmiert: Der "Alte Schwede" an Hamburgs Elbstrand.
Immer noch großflächig beschmiert: Der "Alte Schwede" an Hamburgs Elbstrand.  © TAG24/Oliver Wunder

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