Rätsel um Flugzeug-Absturz: Ursache bleibt mysteriös

Das Flugzeug wurde rund 20 Kilometer vom vermuteten Absturzort gefunden.
Das Flugzeug wurde rund 20 Kilometer vom vermuteten Absturzort gefunden.  © DPA

Hameln - Mehr als 24 Stunden suchten Rettungskräfte in Niedersachsen nach einem verschollenen Kleinflugzeug, dann die traurige Gewissheit: Die im Weserbergland vermisste Maschine ist am Samstagabend gefunden worden, der Pilot ist tot (TAG24 berichtete).

"Leider haben wir eine traurige Mitteilung", meldete ein Polizeisprecher per Twitter. Das abgestürzte Flugzeug sei in einem Waldgebiet am Höhenzug Ithkopf bei Coppenbrügge entdeckt worden.

Bei dem 78 Jahre alten Piloten habe nur noch der Tod festgestellt werden können. "Ein Jagdpächter hat das Flugzeug gefunden", berichtete der Polizeisprecher.

Das Rätsel um den Absturz bleibt mysteriös: Die Absturzstelle liegt rund 20 Kilometer von dem Ort entfernt, wo die Ermittler sie vermuteten. Warum das Kleinflugzeug abstürzte, ist weiterhin unklar.

Der Pilot überlebte den Absturz nicht.
Der Pilot überlebte den Absturz nicht.  © DPA

Die Bergung des Flugzeugwracks wurde am Sonntag durch das Technische Hilfswerk vorbereitet. Die Ermittlungen bezüglich der Absturzursache hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung übernommen.

Der Pilot war am Freitag um 12.15 Uhr in Osnabrück gestartet und wurde etwa eine Stunde später in Braunschweig erwartet - dort aber kam er nicht an.

"Kurz vor 13.00 Uhr brach der Funkkontakt zum Piloten ab, und das Flugzeug verschwand vom Radarschirm", erklärte der Sprecher.

Rund 400 Einsatzkräfte waren am Samstag im Einsatz. Die umfangreiche Suchaktion von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rettungsdienst und Polizei war am bereits Freitag angelaufen.

Die Rettungskräfte sprachen von "schwierigen Suchbedingungen" in den schneebedeckten Waldgebieten. In dem schwer zugänglichen Gelände waren auch Suchhunde und Hubschrauber im Einsatz.

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0