Mann stopft Baby in Trockner, doch es kommt noch schlimmer

Hamilton (Schottland) - Thomas Dunn (25) stopfte ein 13 Monate altes Baby in einen Wäschetrockner und schaltete ihn ein. Das war aber nicht das einzige Vergehen des Babysitters.

Thomas Dunn (25) wurde am Montag zu sieben Jahren Haft verurteilt.
Thomas Dunn (25) wurde am Montag zu sieben Jahren Haft verurteilt.  © Facebook/Screenshot/Tayside Police Division

Wie die "Sun" berichtet, behauptet der Schotte Thomas Dunn, er wollte dem 13 Monate alten Baby, einem Mädchen, nur "helfen" in den Trockner zu klettern, als er sah, wie sie selbst versuchte in den Wäschetrockner zu steigen.

Die Tür hätte er danach auch nicht ganz geschlossen, jedoch sei der Trockner von ganz alleine gestartet. Er wollte ja nur mit dem Kind herumalbern.

Durch das "Versehen" zog sich das Kind schwerste Kopfverletzungen zu.

Nicht der einzige Angriff gegen das Kind. Über einen Zeitraum von zwei Wochen, zwischen Ende 2017 bis Anfang 2018, soll er das Mädchen attackiert haben. Unter anderem soll er es so heftig gegen den Kopf und Körper geschlagen haben, dass es dadurch üble Verletzungen davon trug. Außerdem soll er das wehrlose Mädchen gegen Gegenstände gehauen und es auch noch gebissen haben.

Thomas Dunn aber behauptet, er hätte das Kind schlaff liegend in dem Haus aufgefunden, in dem er sich eigentlich um das Kind hätte kümmern sollen. Ärzte diagnostizierten daraufhin schwerste Hirnverletzungen bei dem Mädchen und kontaktierten die Polizei. Diese konnte später genug Beweise vorlegen, um Thomas Dunn als Täter zu überführen.

Laut Sheriff Brown hatte der 25-Jährige das kleine Kind mindestens zwei Mal extrem hart geschlagen und dabei eventuell katastrophale Schäden verursacht. "Es ist nur ein Zufall, dass Sie nicht wegen Mordes vor Gericht waren", so Brown zu dem Angeklagten. Dunns Verteidiger Niall McCluskey zu dem Fall: "Er leidet an Depressionen und psychischen Problemen. Er akzeptiert auch, dass die Verhängung einer Freiheitsstrafe unvermeidlich ist".

Nichtsdestotrotz wurde Thomas Dunn am Montag zu sieben Jahren Haft verurteilt. Danach wird er noch drei weitere Jahre überwacht, so der Richter.


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