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"Die Angst war immer da": Mutter will auf Schicksal von Frühchen aufmerksam machen

Welt-Frühgeborenentag: Mutter aus Menden berichtet vom Bangen und intensiven Wochen

Vor einem Jahr kam Marie als Frühchen in Hamm zur Welt. Inzwischen geht es dem Mädchen richtig gut.

Menden/Hamm - Marie verfolgt alles um sie herum mit großen Augen. Und wenn ihre Mutter da ist, ist die Welt für sie in Ordnung. Die Einjährige und ihre Mutter Janine Schöneis haben eine ganz besonders enge Beziehung. Als das Mädchen auf die Welt kam - drei Monate vor dem eigentlichen Geburtstermin - wog sie nur 830 Gramm.

Inzwischen ist die kleine Marie richtig aktiv.
Inzwischen ist die kleine Marie richtig aktiv.

Für die Familie aus Menden im Sauerland begannen damit bange und intensive Wochen. Inzwischen wiegt sie stolze sieben Kilo, robbt durch das Wohnzimmer und zieht sich an Stühlen hoch. Auf Schicksale wie das von Marie will der Welt-Frühgeborenentag am Samstag (17. November) aufmerksam machen.

Marie ist kein Einzelfall. Dem Bundesverband "Das frühgeborene Kind e.V." zufolge kommen deutschlandweit pro Jahr etwa 60.000 Kinder zu früh zur Welt. Eines von zehn Neugeborenen ist ein Frühchen. Allerdings ist Frühchen nicht gleich Frühchen. Je unreifer ein Kind bei seiner vorzeitigen Geburt ist, desto größer sind die Risiken.

Mittlerweile gelingt es Medizinern selbst extrem unreife Kinder zu retten. Dazu zählen Kinder, die vor der 24. Schwangerschaftswoche und damit mehr als vier Monate vor dem errechneten Geburtstermin geboren werden. Sie wiegen bei der Geburt nicht selten weniger als 500 Gramm.

Ein Jahr ist Marie mittlerweile alt.
Ein Jahr ist Marie mittlerweile alt.

Eigentlich spricht Janine Schöneis nicht so gerne über die erste Zeit mit Marie. Es fällt ihr schwer, sich die Bilder anzusehen. Aber sie will anderen Müttern in einer ähnlichen Situation Mut machen. "Ich wurde einige Stunden nach dem Kaiserschnitt im Krankenbett zu Marie geschoben. Es war ein Schock", erinnert sie sich. Marie ist winzig. "Noch kleiner als ich dachte." Und überall ist der Säugling an Schläuche angeschlossen.

Nach einer Woche darf Janine Schöneis die Klinik verlassen, Marie bleibt aber noch fast zwei Monate im Evangelischen Krankenhaus in Hamm. Die Mutter fährt ständig zwischen dem Wohnort und dem Krankenhaus in Hamm hin und her. Aber auch zu Hause gelten alle Gedanken nur Marie. "Das Handy war immer bei mir. Auf ganz laut gestellt." Nur keinen Anruf aus der Klinik verpassen. "Angst war immer da."

Georg Selzer, Chefarzt der Klinik für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin am Evangelischen Krankenhaus in Hamm, kennt die Probleme, mit denen Frühchen zu kämpfen haben.

Mit ihrer anfänglichen Angst, ist Janine Schöneis (li.) nicht alleine.
Mit ihrer anfänglichen Angst, ist Janine Schöneis (li.) nicht alleine.

Mit einer Frühförderung von der Sprachtherapie bis zur Krankengymnastik seien Defizite aber meist aufzuholen. So ist es auch bei Marie. Mit 2245 Gramm wird sie schließlich aus der Klinik entlassen.

Ein Jahr später wiegt sie sieben Kilo. Regelmäßige Untersuchungen beim Kinderarzt zeigen schnell, dass Marie keine Folgeschäden davon getragen hat. Jetzt flitzt sie durch die Wohnung. "Letztens wollte sie die Treppe hoch", sagt ihre Mutter. Marie sei zwar ein zartes Kind, aber die Entwicklung sei altersgerecht.

Vergessen kann Janine Schöneis die ersten Wochen nicht. "Ich hab oft Flashbacks. Gerade jetzt, wo sich alles jährt." Wie sie nach der Geburt alles geschafft hat, weiß sie selbst nicht mehr. "Ich habe nicht nachgedacht, einfach gemacht."

Für sie selbst sei das Schlimmste gewesen, dass sie jeden Tag ohne Marie nach Hause fahren musste. "Das Zurücklassen bei fremden Leuten, die Kontrolle nicht zu haben, das war schrecklich."

Wenn sie jetzt zurückblickt, fällt Janine Schöneis vor allem das Positive auf. "Meinen Mann und mich hat die Ausnahmesituation noch mehr zusammengeschweißt." Und auch die ganze Lebenseinstellung habe sich geändert. "Man merkt, was im Leben wirklich wichtig ist."

Fotos: DPA

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