Tödliche Messerattacke: Zweifache Mutter im Streit niedergestochen

Eine Frau wurde niedergestochen und tödlich verletzt, die Kriminalpolizei ermittelt (Symbolbild).
Eine Frau wurde niedergestochen und tödlich verletzt, die Kriminalpolizei ermittelt (Symbolbild).  © 123RF/Igor Stevanovic

Hanau - Ein Pärchen gerät in Streit, hinterher muss die Frau mit mehreren Stichverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Zu der Messerattacke kam es am Mittwochabend gegen 18.30 Uhr im Bereich Altstädter Markt, wie das Polizeipräsidium Südosthessen mitteilte. Der Begleiter der Frau steht demnach dringend im Verdacht, seiner Begleiterin die Wunden zugefügt zu haben

Der Mann wurde festgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen ihn und sucht dringend Zeugen. Zum genauen Tathergang wie auch zur Schwere der Verletzungen der Frau machten die Beamten keine Angaben.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 06181100123 entgegen.

Update, 07.50 Uhr: Die Stichverletzungen der Frau waren tödlich. Sie starb im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen.

Weiterhin verdächtigt werde der Begleiter der Frau vom Mittwochabend. Eine Beziehungstat werde nicht ausgeschlossen, sagte ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presse Agentur (dpa).

Update, 09 Uhr: Bei der Toten handelt es sich angeblich um eine 52-jährige Frau, sie soll Mutter zweier Kinder sein.

Weiter heißt es in einem Bericht der Bild-Zeitung, dass der Tatverdächtige ein 57-jähriger Afghane sein soll. Demnach war die Tote die Ehefrau des Mannes, das Paar soll getrennt gelebt haben.

Die Tatwaffe war angeblich ein "beidseitig geschliffenes Kampfmesser".

Update, 10 Uhr: Die Staatsanwaltschaft Hanau und das Polizeipräsidium Südosthessen bestätigten in einer gemeinsamen Mitteilung, dass es sich bei dem Opfer und dem mutmaßlichen Täter um ein Ehepaar handelt.

Demnach ereignete sich die Bluttat am Mittwochabend in der Nähe des Hanauer Goldschmiedehauses. Der 57-Jährige soll mit einem Dolch auf seine 52 Jahre alte Frau eingestochen und ihr im Kopf- und Brustbereich schwerste Verletzungen zugefügt haben.

Das Ehepaar wohnte demnach zuvor in Hanau. Die Leiche der Frau soll obduziert werden.

Titelfoto: 123RF/Igor Stevanovic


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