Neue verstörende Details: Ehemann schlägt Frau blutig und zündet sie an

Die Frau hockte in der Badewanne, als sie mit Spiritus übergossen und angezündet wurde.
Die Frau hockte in der Badewanne, als sie mit Spiritus übergossen und angezündet wurde.  © DPA

Hanau - Diese grausigen Details zum Tod einer 52-Jährigen machen sprachlos. Ein ehemaliger Rechtsanwalt solle seine Frau mit Spiritus übergossen und angezündet haben. Nun meldeten sich die Gutachter zu Wort.

Im Prozess gegen den 49-Jährigen aus Hanau wegen mutmaßlichen Mordes widersprachen die Gutachter der Version des Angeklagten.

Der Ex-Rechtsanwalt hatte versichert, dass er seine Frau mit den Brandverletzungen vorgefunden habe, als er am 21. März nach Hause kam (TAG24 berichtete). Die Staatsanwaltschaft ist jedoch überzeugt, dass der Mann seine Frau zusammengeschlagen, mit Spiritus übergossen und angezündet habe. Sie starb Tage später im Krankenhaus.

Ein plastischer Chirurg sagte vor Gericht, dass die Brandwunden vermutlich schon älter seien, als es zu den Schilderungen des Angeklagten passt: dass sie zwischen 12 bis 24 Stunden vorher zustande gekommen seien. Das würde bedeuten, dass die Frau schon früher verletzt wurde, als vom Angeklagten angegeben. Er hatte selbst den Notruf getätigt.

Ein Brandsachverständiger sagte anhand der Spurenlage, dass die Frau bekleidet wohl in hockender Stellung in der Badewanne mit dem Spiritus und Feuer in Kontakt gekommen sei. Die Polizei berichtete, dass im Hausflur, Treppenhaus und in der Wohnung Blutspuren gefunden worden seien. Teilweise seien sie verwischt worden.

Die Polizei vermutet, dass es zu einer Auseinandersetzung kam. Die Frau habe zu flüchten versucht, im Treppenhaus und in der Wohnung habe der Mann seine Frau geschlagen - was die Blutspritzer erkläre. In der Wohnung habe der Mann weiter auf seine Frau eingeschlagen und sie schließlich mit Hilfe des Spiritus im Badezimmer angezündet.

Dann habe er die Frau abgeduscht und die Kleidungstücke zum Trocknen auf den Wäscheständer gelegt.


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