Schrecklicher Verdacht: Strangulierte Hilfsarbeiter Reiterhof-Chefin zu Tode?

Schöneck - Nach dem Mord an einer Reiterhof-Chefin in Schöneck (Main-Kinzig-Kreis) kommt es ab dem 29. August (9 Uhr) zum Prozess.

Die Leiche wurde Mitte September 2018 gefunden (Symbolfoto).
Die Leiche wurde Mitte September 2018 gefunden (Symbolfoto).

Das Landgericht Hanau teilte am Mittwoch die Termine mit. Mitte September soll laut Plan nach sieben Verhandlungstagen ein Urteil gefällt werden. Angeklagt wegen Mordes ist ein zur Tatzeit 22 Jahre alter Rumäne.

Er war als Hilfsarbeiter beschäftigt und soll seine 51 Jahre alte Chefin zu Tode stranguliert haben.

Die Tat ereignete sich am 10. September 2018 auf dem Pferdehof im Ortsteil Büdesheim. Nach einem Streit im Zusammenhang mit dem zwischenzeitlich gekündigten Arbeitsplatz soll er ihr plötzlich ein Seil um den Hals gelegt und sie erdrosselt haben.

Um die Tat zu verdecken, soll er ihr danach ein anderes Seil als Schlinge um den Hals gelegt und es am Treppengeländer befestigt haben, um einen Suizid vorzutäuschen.

Ermittler nahmen den mit internationalem Haftbefehl gesuchten Mann im Januar im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich fest. Nach dem Todesfall in Schöneck hatte er in der Alpenrepublik eine neue Stelle angenommen.


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