Leipzigs Handballer verlieren größten Star

DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther bedauert den Weggang seines Topspielers.
DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther bedauert den Weggang seines Topspielers.

Von Henry Boss

Leipzig - Dieser Weggang trifft den SC DHfK Leipzig schwer, ganz schwer! Philipp Pöter (29) verlässt den Verein im Sommer, schließt sich Bundesliga-Konkurrent HSG Wetzlar an.

Leipzig verliert mit Pöter seinen Regisseur, seinen Top-Torjäger (78 Saisontreffer), seinen absoluten Leader.

"Ich fühle mich in Leipzig sauwohl, die DHfK ist ein toller Verein mit tollen Leuten. Aber nach zwei Jahren hier will ich meiner Familie räumlich wieder näher sein", begründete der 29-Jährige seine Entscheidung.

Pöter wohnt in Essen zusammen mit seiner Frau Nina, auch Eltern und Bruder haben dort ihr Zuhause: "Essen ist meine Heimat und Wetzlar einfach näher dran."

"Philipps Weggang ist bitter für uns. Er hat uns frühzeitig informiert, dass er gerne wieder näher bei seiner Familie sein möchte. In diesem Punkt konnten wir nichts entgegensetzen", meinte DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther:

"Aber Philipp wird sich in der Rückrunde bis zum letzten Spieltag für den SC DHfK zerreißen, da bin ich absolut sicher."

Für Philipp Pöter ist der Wechsel ein großes Glück - so ist er wieder näher bei seiner Familie.
Für Philipp Pöter ist der Wechsel ein großes Glück - so ist er wieder näher bei seiner Familie.

Fotos: Picture Point/Kerstin Kummer (1), Picture Point/S. Sonntag (1)


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