HC Elbflorenz: Umjubeltes Happy End nach lange verkorkster Saison!

Dresden - Es wurde der perfekte Tag für den HC Elbflorenz. Vor 2284 begeisterten Zuschauern erkämpften die Dresdner Handballer im letzten Heimspiel der Saison einen 32:28 (15:12)-Sieg gegen den VfL Lübeck-Schwartau und machten damit im eigenen Wohnzimmer den Zweitliga-Klassenerhalt perfekt (TAG24 berichtete).

Bei der Verabschiedung flossen bei Gabriel De Santis viele Tränen. Seit 2014 spielte der Schwede für den HC Elbflorenz.
Bei der Verabschiedung flossen bei Gabriel De Santis viele Tränen. Seit 2014 spielte der Schwede für den HC Elbflorenz.  © Matthias Rietschel

Anschließend wurden vor großer Kulisse fünf Spieler vom HCE verabschiedet, wobei auch einige Tränen flossen.

"Mir ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen", sagte Vereinsboss Uwe Saegeling nach dem Sieg. "Es war eine verrückte Saison mit Spielabbruch und Trainerwechsel. Wir haben viel gelernt. Wir haben viel einstecken müssen, aber wir sind daran auch gewachsen."

Einen ganz wesentlichen Anteil am Happy End nach einer lange verkorksten Saison hat Rico Göde, der nach der Entlassung von Chefcoach Christian Pöhler das Steuer übernahm und die Mannschaft mit elf Punkten aus den vergangenen acht Spielen zum Klassenerhalt führte.

Zudem gelang dem 37-Jährigen mit dem Perspektivteam, heißt dem HCE II., der Aufstieg in die 3. Liga. Welche Mannschaft Göde in der kommenden Saison betreuen wird, ist im Moment offen. "Wir lassen uns noch zwei, drei Wochen Zeit. Rico hat sich auch noch nicht entschieden", sagt Saegeling.

Mit Gabriel De Santis, Adrian Kammlodt (beide nach Aue), Norman Flödl (Potsdam), Roman Becvar (N-Lübbecke) und Hendrik Halfmann wurden am Samstagabend fünf Spieler mit großen Fotos und Geschenken von der Mannschaft verabschiedet.

Bei Publikumsliebling De Santis, der seit 2014 für den HC Elbflorenz spielte, flossen reichlich Tränen.

Der Klassenerhalt ist geschafft. HCE-Präsident Uwe Saegeling ballt die Siegerfaust.
Der Klassenerhalt ist geschafft. HCE-Präsident Uwe Saegeling ballt die Siegerfaust.  © Matthias Rietschel

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