Achtminuten-Blackout kostet HC Elbflorenz den Sieg

Arseniy Buschmann (Elbflorenz Nummer 11) gegen Maciej Majdzinski (BHC Nummer 14).
Arseniy Buschmann (Elbflorenz Nummer 11) gegen Maciej Majdzinski (BHC Nummer 14).  © Matthias M. Lehmann

Wuppertal - Der HC Elbflorenz hat sein Auftaktspiel in der 2. Liga beim Bergischen HC erwartungsgemäß verloren. Doch bei der 23:26-Niederlage war für den Aufsteiger (viel) mehr drin.

Nach 30 Sekunden das erste Zweitliga-Tor in der HCE-Vereinsgeschichte, René Boese war der Schütze. Der BHC antwortete mit drei Treffern in Serie (1:3/6.), doch die Gäste steckten das cool weg.

Diszipliniert in Angriff und Abwehr mit einem starken Mario Huhnstock im Kasten schlugen sie zurück - und wie! Dem HCE gelang eine 5:1-Phase zum 6:4 (13.). Nach 22 Minuten führten die Dresdner sogar 11:7 (22.), verkehrte Welt in der Uni-Halle!

Doch dann riss der Faden urplötzlich, folgte ein achtminütiger Blackout: Fehlwürfe, unnötige technische Fehler, die Abwehr nicht mehr sattelfest, auch eine Auszeit half nicht. Der BHC ließ sich nicht zweimal bitten und nutzte das zur Pausenführung von 13:11.

Danach war der HCE wieder in der Spur (14:14/36.), aber eine zweimalige Unterzahl führte zum 14:18 (39.). Doch der HCE kämpfte und kam - angeführt von seinen besten Werfern Julius Dierberg und Gabriel De Santis (je 6) - immer wieder ran.

Viereinhalb Minuten vor Ulltimo war beim 22:23 noch alles offen, doch dann setzte sich die Routine des insgesamt enttäuschenden BHC doch durch.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0