Handball-WM: Berliner Füchse haben doppelten Grund zu feiern!

Berlin - Die Handball-WM ist mit dem Final-Sieg von Dänemark abgeschlossen. Deutschland verlor im Spiel um Platz Drei leider gegen nervenstarke Franzosen und ging bei der Medaillen-Vergabe leer aus. Ein deutscher Nationalspieler konnte sich dennoch freuen.

Die Füchse können sich doppelt freuen: Fabian Wiede (hinten) wurde ins All-Star-Team der WM gewählt und Hans Lindberg holte den Titel mit Dänemark. (Bildmontage)
Die Füchse können sich doppelt freuen: Fabian Wiede (hinten) wurde ins All-Star-Team der WM gewählt und Hans Lindberg holte den Titel mit Dänemark. (Bildmontage)  © DPA 123RF (Symbolbild)

Füchse-Trainer Velimir Petkovic (62) kann beruhigt aufatmen.

Seine drei großen Stars reisen nach den WM-Strapazen verletzungsfrei nach Berlin zurück und können mit ihren neusten Erlebnissen für eine ordentliche Extra-Portion Motivation im Endspurt der Handball-Bundesliga sorgen.

Besonders Fabian Wiede (24) konnte in den letzten zwei Wochen für Furore sorgen und kehrt mit breiter Brust in den Fuchsbau zurück.

Der Rückraumspieler wurde als einziger deutscher Handballer ins All-Star-Team der WM gewählt.

Aufgrund seiner starken Leistungen und seiner Führungsqualitäten galt er als einer der Leistungsträger im Team von Bundestrainer Christian Prokop.

Seit dem Titelgewinn 2007 ist er der einzige Deutsche, dem diese besondere Ehre der Allstar-Wahll zu teil wird.

Fuchs tröstet Fuchs: Bittere Enttäuschung nach der Niederlage gegen Frankreich. Paul Drux und Fabian Wiede belegen mit der deutschen Mannschaft den undankbaren Platz vier.
Fuchs tröstet Fuchs: Bittere Enttäuschung nach der Niederlage gegen Frankreich. Paul Drux und Fabian Wiede belegen mit der deutschen Mannschaft den undankbaren Platz vier.  © DPA

Teamkollege Paul Drux (23) konnte die Aufmerksamkeit während der WM ebenfalls auf sich ziehen. Neben dem verletzten Martin Strobel war er immer wieder für die spielerische Idee im deutschen Spiel verantwortlich.

Für die beiden Nationalspieler bedeutete die WM der nächste Entwicklungsschritt. Besonders in kniffligen Situationen gingen sie als Leader der deutschen Mannschaft voran und sicherten somit beispielsweise den Sieg über Kroatien.

Die wahrscheinlich schönste Geschichte lieferte Füchse-Rechtsaußen Hans Lindberg (37). Der Däne wurde extra für das WM-Endspiel nachnominiert und konnte seine außergewöhnliche Karriere mit dem Gewinn des Weltmeisterschaftstitels veredeln.

Dabei hätte diese Story in einer Tragödie enden können, denn der 37-Jährige verletze sich im Gruppenspiel gegen Chile und wurde vorerst aus dem Kader gestrichen. Nun gelang gerade noch das weltmeisterliche Comeback.

Für die Füchse geht es in der nächsten Woche schon wieder in der Bundesliga weiter. Derzeit belegen die Schützlinge von Trainer Petkovic den fünften Tabellenplatz. Im Auftaktspiel müssen die Berliner nach Lemgo, um dort den Aufwärtstrend zu bestätigen, der vor der WM begonnen hat.

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