Coach von HC Elbflorenz sauer: "So unemotional kann man nicht agieren!"

Dresden - Der Bierbecher-Wurf eines Zuschauers nach einem nicht gegebenen Siebenmeter für die Dresdner fünf Sekunden vor Spielschluss wird den HC Elbflorenz eine Strafe durch die Handball Bundesliga (HBL) kosten.

Während Emsdetten seinen Auswärtssieg feiert, sind die Dresdner Arsenik Buschmann (links) und Sebastian Greß konsterniert.
Während Emsdetten seinen Auswärtssieg feiert, sind die Dresdner Arsenik Buschmann (links) und Sebastian Greß konsterniert.  © Lutz Hentschel

Noch schwerer wiegt für die Mannschaft von Trainer Christian Pöhler jedoch die bittere 33:34-Niederlage gegen den TV Emsdetten. Das Déja-vu, das keiner wollte, ist eingetreten: Wie schon 2017 verloren die Dresdner auch in diesem Jahr am 22. Dezember gegen den TVE.

"Neun von zehn Schiedsrichtern geben Siebenmeter bei dieser Aktion kurz vor Schluss", erklärte Pöhler zähneknirschend.

Was den Trainer der Gastgeber aber viel mehr ärgerte, war der Auftritt seiner Truppe in der ersten Halbzeit. "So unemotional zu agieren, das geht einfach nicht. Da müssen wir viel energischer und robuster auftreten. Klar war Emsdetten in den ersten 30 Minuten überragend, hat aus 26 Angriffen 21 Tore gemacht, aber auch mit tatkräftiger Hilfe von uns." Mit einem 15:21-Rückstand ging es für den HCE in die Pause.

"Diese Abwehrdinge müssen wir ganz schnell regeln, damit sich das nicht einbrennt", sagt Pöhler und weiß, dass so etwas am Mittwoch im Heimspiel gegen das Spitzenteam HSC Coburg nicht wieder passieren darf.

Der Elbflorenz-Coach beobachtete Sonntagabend den kommenden Kontrahenten beim 28:25-Sieg in Dessau.

HCE-Trainer Christian Pöhler muss mit seiner Mannschaft einiges klären.
HCE-Trainer Christian Pöhler muss mit seiner Mannschaft einiges klären.  © Lutz Hentschel

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