21:30! DHfK verliert in Kiel

Von Henry Boss

Kiel - Das Erwartete ist eingetreten: Bundesliga-Neuling SC DHfK Leipzig hat bei Abonnements-Meister THW Kiel klar verloren. Vor 10285 Zuschauern in der ausverkauften Arena hieß es 21:30.

Aber die Gäste, im Angriff mit der Variante „7. Feldspieler statt Torwart“, begannen stark. Nach einem Doppelpack von Lukas Binder und Christoph Steinert führte Leipzig sogar mit 6:4 (10.), später mit 7:5 (12.).

Bis zum 9:9 (20.) war die DHfK dem haushohen Favoriten absolut ebenbürtig.

Doch dann machten 120 schwache Sekunden alles zunichte. Leipzig leistete sich Fehler und Fehlwürfe, die der THW zu vier Treffern in Serie (u.a. zwei ins leere DHfK-Gehäuse) nutzte - 9:13 (22.) und das Feldspieler-Torhüter-Experiment war beendet.

Mit 12:18 ging’s in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel Leipzig durch Aivis Jurdzs, Steinert und Philipp Weber sofort mit einem Dreierpack (15:18/34.), der zweiten Luft und auch neuer Hoffnung.

Doch auch der erneut starke Keeper Jens Vortmann konnte nicht verhindern, dass Kiel den alten Abstand wiederherstellte (24:18/48.) und letztlich doch noch klar gewann.

Beste DHfK-Werfer waren Sergey Zhedik (6/4) und Steinert (4).

Coach Christian Prokop resümierte: "Ich bin zufrieden mit meiner Mannschaft, nicht aber mit dem Resultat. Das ist am Ende zu hoch ausgefallen. Leider haben wir Kiel mit eigenen Fehlern starkgemacht, und so den klaren Pausenrückstand kassiert.

Aber die Jungs haben gekämpft und sich nicht abschlachten lassen."

Foto: imago/sportfotodienst (1)


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