Trotz Niederlage gegen Leipzig: Applaus für den HC Elbflorenz

Dresden - Was für ein Schützenfest! Immerhin 78 Tore bekamen die 1284 Zuschauer in der Dresdner BallsportARENA im zweiten Spiel des Sachsen-Cups zu sehen. Zweitligist HC Elbflorenz verlor gegen Bundesligist SC DHfK Leipzig mit 37:41, aber das war für den Gastgeber ein absolut respektables Ergebnis.

... Andre Haber war nur mit den ersten 30 Minuten seiner DHfK zufrieden.
... Andre Haber war nur mit den ersten 30 Minuten seiner DHfK zufrieden.  © Lutz Hentschel

Einen Tag nach dem 29:26-Sieg beim EHV Aue hatte der HCE aber erst mal einen schweren Stand. Elbflorenz lag schnell 0:3 zurück, nach drei Minuten gelang Nils Kretschmer der erste Treffer zum 1:3.

Doch die DHfK machte weiter Tempo und Druck - 5:10 (10.). Zur Pause stand 17:24 an der Anzeigetafel.

"Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben Tempo gemacht und viele einfache Tore erzielt", freute sich DHfK-Coach Andre Haber über die ersten 30 Minuten. Doch nach der Pause machten die Leipziger zum Ärger ihres Trainers "viel zu viel falsch".

Beide Teams wechselten fleißig. Kurz nach dem Seitenwechsel verkürzte der Gastgeber auf 21:24. Zwischenzeitlich betrug der Rückstand allerdings noch einmal minus acht (26:34). Doch vor allem der treffsichere Julius Dierberg (insgesamt 11/4 Tore) ließ die Zuschauer immer wieder begeistert klatschen. "Wir können aus diesem Spiel sehr viel Positives mitnehmen, aber natürlich gibt es noch einiges zu verbessern", sagte Elbflorenz-Coach Rico Göde nach der Partie.

Im dritten und letzten Spiel des Sachsen-Cups empfängt die DHfK am Sonntag um 15 Uhr in der Brüderhalle den EHV Aue.

HCE-Trainer Rico Göde freute sich über die gewonnene 2. Halbzeit...
HCE-Trainer Rico Göde freute sich über die gewonnene 2. Halbzeit...  © Lutz Hentschel
Julius Dierberg glänzte mit 11/4 Toren gegen Bundesligist DHfK. Da staunte auch der Leipziger Franz Semper (l.).
Julius Dierberg glänzte mit 11/4 Toren gegen Bundesligist DHfK. Da staunte auch der Leipziger Franz Semper (l.).  © Lutz Hentschel

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