HC Elbflorenz scheitert an cleveren Wölfen

Dresden - Der HC Elbflorenz hat die erhofften zwei Punkte verpasst. Vor 2004 Zuschauern verloren die Dresdner Zweitliga-Handballer ihr Heimspiel gegen die ausgebufften Rimpar Wölfe mit 25:28 (13:12).

Sebastian Greß zerrte immer wieder an den Ketten, erzielt hier eins seiner fünf Feldtore gegen Rimpar. Doch am Ende war auch er nach der Niederlage bitter enttäuscht.
Sebastian Greß zerrte immer wieder an den Ketten, erzielt hier eins seiner fünf Feldtore gegen Rimpar. Doch am Ende war auch er nach der Niederlage bitter enttäuscht.  © Lutz Hentschel

"Es hat die Mannschaft gewonnen, die cleverer war. Ich bin unzufrieden", knurrte HCE-Chefcoach Rico Göde. Bis Mitte der zweiten Halbzeit war die Partie ausgeglichen. 20:20 stand es in der 47. Minute.

"Dann hatten wir ein paar unglückliche Aktionen, schon hieß es 20:23", ärgerte sich Göde.

Zwar konnte Elbflorenz noch einmal auf 23:24 verkürzen, aber die Wölfe ließen sich die beiden Punkte nicht mehr entreißen, schlugen im Angriff eiskalt zu.

Der HCE wollte schnell spielen und Rimpar so unter Druck setzen.

Doch das gelang nur in Ansätzen. Die Gäste nahmen geschickt das Tempo raus.

"Das Spiel hat sich hingeschleppt. Wir haben uns dem Gegner angepasst. Da war nicht richtig Feuer drin", erkannte Dresdens pfeilschneller Torjäger Nils Gugisch, der verletzt zuschauen musste.

Das schönste Tor des Abends beklatschten die Zuschauer nach einem Kempa-Trick.

Gäste bejubeln einen Auswärtssieg

Robin Hoffmann war der Schütze. Wenig später erhöhte Julius Dierberg per Siebenmeter auf 16:14 (37.). Die erhoffte Initialzündung zum Heimsieg blieb allerdings aus. "Wir hätten uns auf mehr als zwei Tore absetzen können und müssen. Doch das ist uns nicht gelungen", sagte Göde. "Rimpar ist eingespielt, hat eine hohe Passqualität und macht nur wenige Fehler", lobte Dresdens Trainer den Gegner. Das Resultat ist bekannt.

Während die Gastgeber nach 60 Minuten enttäuscht dreinschauten, skandierten die jubelnden Wölfe: "Auswärtssieg! Auswärtssieg!"

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