Coach vom HC Elbflorenz sauer: "Bei einigen fehlt der unbedingte Wille!"

Für Gabriel de Santis und seine Mitspieler war in Hamm selten ein Durchkommen.
Für Gabriel de Santis und seine Mitspieler war in Hamm selten ein Durchkommen.  © Matthias Lehmann

Hamm - Es ist das alte Lied: Für den HC Elbflorenz gibt es in fremden Gefilden nichts zu holen. Der Zweitliga-Aufsteiger verlor beim ASV Hamm-Westfalen mit 26:34 (10:15). In sieben Auswärtsspielen konnten die Dresdner erst ein mageres Pünktchen verbuchen.

"Jede Mannschaft packt daheim vor den eigenen Fans deutlich mehr drauf. Und Hamm ist die heimstärkste Mannschaft der Liga", begann HCE-Chefcoach Christian Pöhler seine Einschätzung.

Machte dann aber aus seinem Herzen keine Mördergrube: "Ich bin sehr unzufrieden, weil wir ähnliche Fehler gemacht haben wie in einigen Auswärtsspielen zuvor. Wir sind nach guten Phasen wieder in alte Verhaltensmuster verfallen wie in Balingen und Saarlouis."

Zu Beginn war der HCE gut im Spiel, dann knickte Sebastian Greß um, musste vorübergehend vom Parkett. Schon gab's einen Bruch im Spiel. Nach der Pause kämpften sich die Gäste auf 17:20 heran, brachen dann aber total weg - 20:29.

"In solchen Phasen fehlt mir bei einigen der unbedingte Wille. Wir haben da zu wenige Spieler, die über sich hinauswachsen", monierte Pöhler. In Hamm ärgerte sich der Coach zudem: "Von rechts kam bei uns absolut nichts."

Trainer Christian Köhler war not amused.
Trainer Christian Köhler war not amused.  © Eibner-Pressefoto

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0