Handschellen lassen sich nicht mehr öffnen! Feuerwehr hilft

München - Am Freitagmittag kam es für die Münchner Feuerwehr zu einen besonderen Einsatz in der Arnulfstraße. Die Bundespolizeiinspektion hatte Probleme, einen Mann von seinen Handschellen zu befreien.

Fesselnder Einsatz in der Arnulfstraße: Die Münchner Feuerwehr konnte den 36-Jährigen zumindest von seinen "Armbändern" befreien.
Fesselnder Einsatz in der Arnulfstraße: Die Münchner Feuerwehr konnte den 36-Jährigen zumindest von seinen "Armbändern" befreien.  © Feuerwehr München

Eigentlich sind es gute Nachrichten, wenn ein Floriansjünger diese vier Worte von sich gibt: "Auftrag erledigt, Patient frei!"

Im Feuerwehrfachjargon lautet so nämlich eine durchaus häufig benutzte Rückmeldung an die entsprechende Leitstelle.

Beim Einsatz am Freitagmittag im Hauptbahnhof traf diese grundsätzlich positive Benachrichtigung aber nur bedingt zu.

Kurz vor 12 Uhr rückte ein sogenanntes "Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptfeuerwache" mit feinmechanischem Werkzeug zur Bundespolizeiinspektion am Münchner Hauptbahnhof aus.

Das Schloss einer Handschelle ließ sich nicht mehr öffnen - trotz vorhandenen Schlüssels. Dummerweise steckte in diesen Handschellen noch eine Person fest.

Leidtragender - sogar im doppelten Sinne - war dieses Mal ein 36-jähriger Kroate. Er war kurz zuvor von den Polizeibeamten festgenommen wurde.

Erfolg mit Gerätschaft und Kühlmitteln

Also musste die Feuerwehr mit dem Trennschleifer ran.

Mit großer Vorsicht und unter dauerhafter Kühlung wurde die streikende Handschelle binnen weniger Minuten vom Arm des Mannes geflext. Damit war dann zumindest das Handgelenk des Festgenommenen wieder befreit.

Wie es nun um die generelle Freiheit des Mannes in Zukunft bestellt ist, muss Justitia entscheiden. Er kam wegen Verdachts des besonders schweren Diebstahls vorerst in Untersuchungshaft.

Titelfoto: Feuerwehr München

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