Kein guter Handyempfang? Das soll sich in Zukunft ändern!

Passau - Ein guter Mobilfunkempfang ist in vielen Grenzregionen bislang ein Problem. Das soll sich nun ändern! Das Bundesverkehrsministerium möchte Deutschlands größtes Funkloch schließen.

Andreas Scheuer hat eine klare Vorstellung im Hinblick auf die Zukunft.
Andreas Scheuer hat eine klare Vorstellung im Hinblick auf die Zukunft.  © Christoph Soeder/dpa

Insgesamt 780.000 Haushalte sollen künftig einen besseren Empfang erhalten.

"Jeder muss immer und überall telefonieren und surfen können", sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer (45, CSU) in Passau.

LTE-Stationen gibt es in den Grenzgebieten zahlreich. Aufgrund rechtlicher Vorschriften zur Mobilfunkeinstrahlung aus Deutschland in die Nachbarländer konnten viele davon bislang allerdings noch gar nicht oder nur klar leistungsreduziert aufgedreht werden.

Gemeinsam mit der Bundesnetzagentur und den Mobilfunkanbietern hat das zuständige Verkehrsministerium entsprechende Maßnahmen entwickelt, so dass die Netzbetreiber die vorhandenen LTE-Stationen aktivieren oder aufdrehen können.

Allein Vodafone kann so eigenen Angaben zufolge künftig 36.000 Haushalte in Bayern mit besserem Netz versorgen.

Insgesamt 780.000 Haushalte sollen künftig einen besseren Empfang erhalten. (Symbolbild)
Insgesamt 780.000 Haushalte sollen künftig einen besseren Empfang erhalten. (Symbolbild)  ©  Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa

Titelfoto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa

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