Wilde Verfolgungsjagd mit offener Motorhaube!

Mit offener Motorhaube floh der verwirrte Mann vor der Polizei. (Symbolbild)
Mit offener Motorhaube floh der verwirrte Mann vor der Polizei. (Symbolbild)  © 123RF

Hannover/Herford - Das haben die Autobahnpolizisten aus Hannover und Herford mit Sicherheit auch noch nicht oft erlebt. Weil ein 41-jähriger Mann Sonntagmorgen wie wild und mit offener Motorhaube auf der A2 unterwegs war, mussten die Beamten den Fahrer aus dem Verkehr ziehen.

Gegen 7 Uhr wurde die Hannover'sche Autobahnpolizei von den Kollegen aus Herford darüber informiert, dass sie einen VW Passt, der in Richtung Hannover fahre, verfolgen.

Sie berichteten davon, dass der Wagen, der ihnen zuvor von Zeugen gemeldet worden war, mit offener Motorhaube unterwegs war, Schlangenlinien fuhr, alle Fahrstreifen benutze und ihre Haltezeichen missachte.

An der Anschlussstelle Bad Nenndorf verließ der 41-jährige Fahrer die Autobahn, um seine Fahrt auf der B65 fortzusetzen. Mehrmals wendete er dort, bis er sich schließlich dazu entschied, in Richtung Minden weiterzufahren.

Rote Ampeln schreckten den Passat-Fahrer ebenso wenig ab, wie das Überfahren von Geh- und Radwegen. Zudem schaltete der Mann zwischendurch immer wieder das Licht an seinem Wagen aus und fuhr auf die Gegenfahrbahn. Ein mit einer Warnweste ausgestatteter Mitarbeiter der Straßenmeisterei konnte sich im letzten Moment nur noch durch Wegrennen vor dem herannahenden Wagen retten.

Gegen 7.20 Uhr, kurz nach dem Ortseingangsschildes von Stadthagen, konnte der VW Passat schließlich mithilfe eines ausgeworfenen Stopp-Sticks zum Halten gezwungen werden.

Der offensichtlich verwirrte 41-Jährige wurde daraufhin festgenommen und in eine psychiatrische Klinik gebracht. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.


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