Hund reißt Mann vom Fahrrad, wenig später ist der Radler tot

Hannover – Zwei Hundehalter müssen sich in Hannover wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten, weil ihre unangeleinten Tiere den tödlichen Sturz eines Radfahrers ausgelöst haben sollen.

Die beiden Hundebesitzer müssen sich nun vor Gericht verantworten. (Symbolbild)
Die beiden Hundebesitzer müssen sich nun vor Gericht verantworten. (Symbolbild)  © 123RF

Der 34-jährige Mann und seine 29-jährige Begleiterin waren mit ihren Hunden auf einem Rad- und Fußweg unterwegs, in dessen Bereich Hunde das ganze Jahr an der Leine geführt werden müssen, teilte das Amtsgericht am Montag mit.

Die beiden Hunde sollen dort hintereinander hergerannt sein, wobei ein Tier das Rad eines 65-Jährigen streife und ihn zu Fall brachte.

Der Mann, der keinen Helm trug, starb an einer schweren Kopfverletzung.

Der Strafrahmen für eine fahrlässige Tötung reicht von einer Geldstrafe bis zu fünf Jahre Haft. Der Prozess ist für Anfang April angesetzt.

Einer der Hunde brachte den Radfahrer zu dem tödlichen Sturz. (Symbolbild)
Einer der Hunde brachte den Radfahrer zu dem tödlichen Sturz. (Symbolbild)  © 123RF

Titelfoto: 123RF

Mehr zum Thema Polizeimeldungen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0