Mutter und Sohn vermutlich von "Kampfhund" totgebissen

Hannover - Rätselhafter Leichenfund in Hannover: In einer Wohnung im Stadtteil Groß-Buchholz hat die Polizei am Dienstagabend zwei Tote entdeckt.

In dieser Hannoveraner Wohnung wurden zwei Leichen gefunden.
In dieser Hannoveraner Wohnung wurden zwei Leichen gefunden.  © dpa (Symbolbild)

Dabei handele es sich um eine 53-jährige Frau und ihren 27-jährigen Sohn, sagte ein Polizeisprecher am frühen Mittwochmorgen. Zunächst ging die Polizei nicht von einem Gewaltverbrechen aus.

Der 27-Jährige sei schwer krank gewesen und wohl eines natürlichen Todes gestorben.

Die Umstände, unter denen seine Mutter starb, blieben aber zunächst unklar. Sachverständige der Polizei sollten die Todesursache ermitteln.

Eine Angehörige rief die Polizei am späten Dienstagabend zu der Wohnung, nachdem sie die beiden nicht hatte erreichen können.

Update 10.20 Uhr: Es gibt neue Erkenntnisse über die Todesursache. Vermutlich wurden die Frau und der Sohn von einem Hund totgebissen. "Aktuell steht noch nicht fest, wie es zu dem Unglück kommen konnte", teilte die Polizei am Mittwoch mit. In der Wohnung fingen Feuerwehrleute in der Nacht zu Mittwoch einen Staffordshire-Terrier ein. "Nach ersten Untersuchungen durch einen Rechtsmediziner wurden die 52-Jährige und ihr 27-jähriger Sohn offenbar von dem Hund getötet", heißt es in der Polizeimitteilung. Eine Tochter der getöteten Frau hatte die Polizei alarmiert, weil sie die beiden Angehörigen nicht erreichen konnte und beim Blick durchs Wohnungsfenster einen leblosen Körper gesehen hatte.


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