Streit in Flüchtlingsheim: Bewohner will 25-Jährigem Messer in den Hals rammen

Hannover – Bei einem Streit zwischen zwei Bewohnern einer Flüchtlingsunterkunft in Hannover ist ein 25-Jähriger durch einen Messerstich schwer verletzt worden.

Der 25-Jährige musste mit einer Schnittverletzung ins Krankenhaus. (Symbolbild)
Der 25-Jährige musste mit einer Schnittverletzung ins Krankenhaus. (Symbolbild)  © 123RF

Als mutmaßlichen Täter nahm die Polizei einen 22-Jährigen fest, gegen den am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl erlassen wurde.

Die Ermittlungen konzentrierten sich zunächst auf den Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts. Nach ergänzenden Vernehmungen und Befragungen ermittelt die Polizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann versucht haben, dem Opfer am Dienstag gezielt in den Hals zu stechen. Der Angegriffene konnte nach Polizeiangaben eine Attacke abwehren, erlitt aber eine Schnittverletzung an der Schulter.

Bei beiden Männern handelt es sich um Afghanen. Ein weiterer Bewohner, der auf den Tumult aufmerksam geworden war, kam dem Opfer zur Hilfe und verhinderte weitere Attacken.

Der mutmaßliche Angreifer ließ sich später widerstandslos festnehmen. Nach ersten Ermittlungen war er mit dem 25-Jährigen in der gemeinsamen Küche wegen Kleinigkeiten in Streit geraten.

Als der Streit eskalierte, zog einer der Bewohner plötzlich ein Messer. (Symbolbild)
Als der Streit eskalierte, zog einer der Bewohner plötzlich ein Messer. (Symbolbild)  © 123RF

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