Flüchtlingskrise: Erste deutsche Stadt zieht die Notbremse und macht dicht!

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (58, SPD) greift zu drastischen Maßnahmen.
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (58, SPD) greift zu drastischen Maßnahmen.  © Holger Hollemann/dpa

Hannover - Niedersachsen zieht die Notbremse: Angesichts einer überdurchschnittlich hohen Zuwanderung von Flüchtlingen nach Salzgitter erlässt das Land Zuzugsbeschränkungen.

Künftig dürfen Asylbewerber nur noch in wenigen, begründeten Härtefällen in die Stadt im Osten des Landes nachziehen.

Nach Angaben der rot-grünen Landesregierung ist es bundesweit das erste Mal, dass derartige Zuzugsbeschränkungen erlassen werden.

Für die ebenfalls stark betroffenen Städte Delmenhorst und Wilhelmshaven werden ähnliche Maßnahmen geprüft.

Das kündigte am Freitag Ministerpräsident Stephan Weil (58, SPD) bei der Vorstellung eines Hilfsprogramms an.


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