Erhöhte Terror-Gefahr! Behörden rüsten sich für Anschläge in Deutschland

Hannover – Vor einer wachsenden Terrorgefahr in Deutschland durch Dschihad-Rückkehrer aus Syrien und dem Irak hat der Verfassungsschutz in Niedersachsen gewarnt.

Durch den Gebietsverlust kehren viele IS-Kämpfer aus Syrien und dem Irak zurück. (Symbolbild)
Durch den Gebietsverlust kehren viele IS-Kämpfer aus Syrien und dem Irak zurück. (Symbolbild)  © 123RF

Mit dem Gebietsverlust des Islamischen Staates dort sei zu erwarten, dass die Terrormiliz sich auf Propaganda und Anschläge in Europa konzentriert, sagte Niedersachsens Verfassungsschutz-Vizepräsidentin Martina Schaffer.

"Eine Abnahme der Anschlags-Gefahr durch den Zerfall des Kalifats ist nicht zu erwarten."

Gerade zurückkehrende kampferprobte Dschihad-Kämpfer, die sich in ihrer europäischen Heimat unauffällig bewegen könnten, seien für die Anschlags-Pläne der Terrordrahtzieher interessant.

"Das Sicherheitsrisiko, das von Rückkehrern ausgehen kann, ist ernst zu nehmen", betonte Schaffer.

Darauf rüsteten die Behörden sich in Niedersachsen sowohl sicherheitstechnisch, aber auch mit Maßnahmen der Deradikalisierung und Prävention.

Bei Anti-Terror-Übungen probt die Polizei schwer bewaffnet den Ernstfall.
Bei Anti-Terror-Übungen probt die Polizei schwer bewaffnet den Ernstfall.  © DPA

Titelfoto: DPA

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