Hans Sarpei wagt sich für TV-Show auf ein Neonazi-Festival!

München - 30 Jahre nach dem Mauerfall ist der Ex-Fußballprofi Hans Sarpei (43) in Deutschland auf Spurensuche: Er spricht mit "Ossis" und "Wessis" über das deutsch-deutsche Verhältnis.

Ex-Fußballprofi Hans Sarpei.
Ex-Fußballprofi Hans Sarpei.  © obs/RTL II/RTL II/Magdalena Possert

Welche Vorurteile gibt es noch zwischen "Ossis" und "Wessis"? Ist der Osten wirklich voller Nazis? Was verbirgt sich hinter der Ostalgie und war in der DDR wirklich alles besser? Stimmt es, dass im Osten nur gejammert wird?

Diesen Fragen geht Hans Sarpei in der Sozial-Doku "Abgestempelt!? Hans Sarpei will's wissen" nach und trifft dabei auf Menschen, die ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Sichtweisen mit ihm teilen.

Am 9. November 1989 lagen sich alle Deutschen in den Armen und feierten den Fall des Eisernen Vorhangs.

Heute, fast 30 Jahre nach der Deutschen Einheit, scheint es eine neue Mauer zwischen Ost und West zu geben, und zwar in den Köpfen. Klischees und Verletzungen bestimmen die Diskussion. Ost und West stehen sich unversöhnlich gegenüber - so der Eindruck.

Um das herauszufinden begibt sich Hans Sarpei auf eine Reise durch Deutschland.

"Abgestempelt!? Hans Sarpei will's wissen"

Ex-Fußballprofi Hans Sarpei spricht mit "Ossis" und "Wessis".
Ex-Fußballprofi Hans Sarpei spricht mit "Ossis" und "Wessis".  © obs/RTL II/RTL II/Magdalena Possert

Hans Sarpei wagt sich für die Show auf ein Neo-Nazi-Festival im sächsischen Ostritz. Er möchte mit den Besuchern ins Gespräch kommen, ihre Beweggründe erfahren.

Sofort schlägt dem ehemaligen Schalke 04-Kicker mit ghanaischen Wurzeln, purer Hass entgegen. Wird die Situation eskalieren?

Nur wenige 100 Meter entfernt trifft Hans auf ganz anders denkende Menschen: Thomas und die fünffache Mutter Antje kämpfen seit Jahren gegen Rechtsradikalismus. Beide haben Ängste und wollen nicht vor dem Nazi-Mobb einknicken.

Was verbirgt sich hinter dem Vorurteil: "Alle sind Besserwessis oder Jammerossis?" Hans Sarpei will´s wissen und trifft in Magdeburg auf Holger Beeck (60).

Er ist Vorstandsvorsitzender von McDonald's Deutschland und in Ostdeutschland aufgewachsen. 1984 verlässt er die ehemalige DDR und beginnt seine Karriere als Assistent in einer McDonald's-Filiale.

Heute ist er Chef von rund 60.000 Mitarbeitern und verantwortet einen Jahresumsatz in Deutschland von 3,5 Milliarden Euro (2018). Er sagt: "Jeder kann es schaffen, auch ein Ossi!"

Titelfoto: obs/RTL II/RTL II/Magdalena Possert

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