Nur wenn er Rot sieht, geht nichts mehr: "Hubert" macht Logistik leichter

Hartmannsdorf - Wenn "Hubert" Rot sieht, geht nichts mehr. Kommt dem selbstfahrenden Wagen ein Mensch in die Quere, stoppt er per Nothalt. "Hubert" ist ein autonomer Helfer für Mitarbeiter in der Logistikbranche und wurde von der TU Chemnitz entwickelt.

Roboter für die Logistik bei Komsa getestet: Andreas Riechert (26) von der Sick AG am selbstfahrenden Fahrzeug.
Roboter für die Logistik bei Komsa getestet: Andreas Riechert (26) von der Sick AG am selbstfahrenden Fahrzeug.  © Uwe Meinhold

Zum Abschluss machte der Wagen einen Praxistest bei der Kommunikationsfirma Komsa in Hartmannsdorf.

"Der Wagen wurde für die Arbeit mit Menschen konzipiert", sagte Projektleiter Christoph Allmacher. Das Gefährt kann Menschen folgen oder bestimmte Strecken abfahren und soll die Arbeit in Lagerhallen erleichtern.

Neben der TU war unter anderem die Firma iFD aus Chemnitz beteiligt. Der Bund förderte das Projekt mit 1,5 Millionen Euro. Das 30 Zentimeter hohe Mobil kann bis zu 100 Kilo transportieren. Mit zwei 3-D-Infrarotkameras scannt der Roboter seine Umgebung, weicht Hindernissen aus oder stoppt im Notfall.

Die Komsa könnte sich vorstellen, das autonome Transportsystem einzuführen - wenn es denn in Produktion geht.

"Hubert" kann bis zu 100 Kilo transportieren.
"Hubert" kann bis zu 100 Kilo transportieren.  © Uwe Meinhold

Titelfoto: Uwe Meinhold

Mehr zum Thema Zwickau:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0