Bayern-Sportdirektor Salihamidzic fühlt sich missverstanden und verteidigt sich

München - Hasan Salihamidzic (41) hat seine jüngsten Aussagen über seine Arbeit als Sportdirektor beim FC Bayern München verteidigt.

Hasan Salihamidzic wollte seine Vorgänger mit seinen Aussagen nicht angehen.
Hasan Salihamidzic wollte seine Vorgänger mit seinen Aussagen nicht angehen.  © DPA

Der 41-Jährige empfand zuletzt die Kritik an seiner Tätigkeit als "so groß", dass er das Bewusstsein habe wecken wollen, "dass die Leistung eines Managers nicht nur nach der Anzahl der Worte, die er nach außen sagt, bemessen werden soll, sondern daran, wie er nach innen arbeitet, was er im Verein macht, wie viel Verträge er verhandelt, wie viele Spieler oder Trainer er verpflichtet und wie viel Strukturen er schafft in der Mannschaft oder im Verein", sagte Salihamidzic am Dienstag.

"Ich habe lediglich in einem großen Interview darauf hingewiesen, wie viel umfangreicher meine Aufgaben, die ich habe, sind als die meiner Vorgänger", sagte der 41-Jährige vor dem Abflug der Münchner zum Gruppenfinale bei Ajax Amsterdam am Mittwoch (21 Uhr).

In der "Welt am Sonntag" hatte Salihamidzic zuvor eingeräumt, dass er sich verkannt fühlt. "In meiner bisherigen Arbeit habe ich wahrscheinlich mehr bewegt als meine Vorgänger in ihrer gesamten Amtszeit beim FC Bayern", sagte der Bosnier.

Direkter Vorgänger war Sammer von 2012 bis 2016, davor war Christian Nerlinger vier Jahre im Amt. Es sei allerdings nicht seine "Absicht gewesen", seine Vorgänger anzugehen, weil er sie "sehr schätze", versicherte Salihamidzic.

Matthias Sammer war "Brazzos" direkter Vorgänger.
Matthias Sammer war "Brazzos" direkter Vorgänger.  © DPA

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