Frau (21) tot in Wohnung gefunden! Schockierende Details zur Blut-Tat in München!

München - Die Polizei hat am Mittwochabend die Leiche einer Frau in einer Wohnung im Münchner Stadtteil Hasenbergl entdeckt. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.

In diesem Wohnhaus im Münchner Stadtteil Hasenbergl wurde eine tote Frau aufgefunden.
In diesem Wohnhaus im Münchner Stadtteil Hasenbergl wurde eine tote Frau aufgefunden.  © NEWS5 / Schmelzer

Die Tote wurde in einer Wohnung in einem achtstöckigem Wohnhaus in der Stösserstraße entdeckt.

Die Beamten gehen aktuell von einem Gewaltverbrechen aus und haben einen männlichen Tatverdächtigen festgenommen, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. In welcher Beziehung er zu der toten Frau stand, war zunächst unklar.

Es werde wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt.

Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei waren im Einsatz.

Nähere Hintergründe waren zunächst nicht bekannt.

Update 12 Uhr: Polizei gibt Details zur Leiche in München-Hasenbergl bekannt

Die Polizei hat auf einer Pressekonferenz weitere Details zu der Blut-Tat im Münchner Stadtteil Hasenbergl bekannt gegeben.

Josef Wimmer, der Leiter der Münchner Mordkomission, teilte mit, dass es sich bei dem festgenommenen Tatverdächtigen um den 26-jährigen Ex-Freund der 21 Jahre alten Getöteten handelt.

Nach Angaben des Tatverdächtigen dauerte die Beziehung von Februar 2018 bis Oktober 2019, auch nach der Trennung seien die Expartner noch in Kontakt gestanden.

Angaben des mutmaßlichen Täters zufolge, hatten sich die beiden zu einer finalen Aussprache getroffen. Dabei sei es zum Streit gekommen, in dessen Verlauf der 26-Jährige auf seine Ex-Freundin eingestochen haben soll. Laut Staatsanwaltschaft gibt es keine Hinweise darauf, dass es zuvor in der Beziehung Gewalt gegeben hätte.

In der Vernehmung habe der Tatverdächtige mitgeteilt, er hätte seine Exfreundin aus "Verärgerung darüber, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihm haben wollte", getötet, sagte die Staatsanwaltschaft weiter. Sie geht von einem Haushaltsmesser als Tatwaffe aus.

Die Polizei wurde durch eine Bekannte des Tatverdächtigen alarmiert. Er hatte dieser nach der Tat eine Sprachnachricht geschickt, in der er erklärte, dass er die 21-Jährige getötet habe. Zunächst fahndete die Polizei nach dem 26-Jährigen, schließlich stellte sich dieser selbst den Beamten.

Gegen den Tatverdächtigen wurde Haftbefehl wegen Mordes beantragt.

Die Staatsanwaltschaft geht von Mord mit den Merkmalen der Heimtücke und der niederen Beweggründe aus. Es gibt keine Hinweise auf eine psychische Erkrankung des tatverdächtigen Bürokaufmanns, er war nicht polizeibekannt.

Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. (Symbolbild)
Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. (Symbolbild)  © Friso Gentsch/dpa

Titelfoto: NEWS5 / Schmelzer

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