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Schluss mit Hass: Bayerns erster "Hate-Speech-Beauftragter" kündigt hohe Strafen an!

Menschenverachtende Kommentare können schon sehr bald sensible Strafen mit sich bringen

Bayern verschärft den Kampf gegen Hass im Internet und ernennt den ersten Hate-Speech-Beauftragten des Landes: Oberstaatsanwalt Klaus-Dieter Hartleb

München - "Ne Bombe rein..." - "Reinfeuern" - "Einfach nur ekelhafte Menschen": Hasskommentare im Internet sind ein Massenphänomen.

Oberstaatsanwalt Klaus-Dieter Hartleb will den Hass im Netz bekämpfen.
Oberstaatsanwalt Klaus-Dieter Hartleb will den Hass im Netz bekämpfen.

Bayern verschärft nun den Kampf gegen die Verrohung im Netz und hat den ersten Hate-Speech-Beauftragten des Landes installiert.

Der Oberstaatsanwalt Klaus-Dieter Hartleb soll sich künftig an vorderster Front um die Bekämpfung von Hass im Netz kümmern.

Bei seiner offiziellen Vorstellung am Mittwoch in München kündigte er eine harte Hand an und "angemessen hohe Strafen". Die Einstellung solcher Verfahren wegen Geringfügigkeit soll künftig nur noch in absoluten Ausnahmefällen möglich sein.

"Hassrede gab es ja schon immer, aber im Internet hat sich etwas zusammengebraut, das eine echte Gefahr für unsere Demokratie ist", sagte Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU). "Wir merken, dass aus Hass reale Gewalt werden kann."

Hartleb brachte zu seiner offiziellen Vorstellung Beispiele mit. "Die sind nicht besonders herausgehoben, sondern normale, durchschnittliche Fälle."

155 Menschen wurden inzwischen beispielsweise rechtskräftig verurteilt, weil sie eine Demonstration von Asylbewerbern in Deggendorf, die von der AfD Bayern per Live-Stream im Internet verbreitet wurde, auf abstoßende Weise kommentiert hatten. Gegen 259 zunächst unbekannte Täter wurde ursprünglich ermittelt, 195 Verfahren wurden geführt.

Es gab bereits Geld- und Freiheitsstrafen für derbe Kommentare

Hass-Kommentare im Internet: Das kann nun richtig teuer werden. (Symbolbild)
Hass-Kommentare im Internet: Das kann nun richtig teuer werden. (Symbolbild)

Eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen - und damit eine handfeste Vorstrafe - gab es in diesem Zusammenhang für Kommentare wie "Ne Bombe rein.. Trifft man keinen falschen. Dreckspack", "Wozu hatt die Polizei Waffen reinfeuern den es sind mörder und Frauen schänder" oder "Heimreise und eine athombome hinterher" (alle Rechtschreibungen übernommen). Und das, obwohl es sich dabei in allen Fällen um geständige Ersttäter handelte.

Für die Äußerung "Wo nehmen sich diese tiere das recht her noch vorderungen zu stellen? Wen euch es hier nicht gefällt da ab uns bananenboot und ab nach hause. Einfach nur ekelhafte menschen" gab es eine Freiheitsstrafe von drei Monaten auf Bewährung und eine Geldauflage in Höhe von 1800 Euro.

Ein mehrfach vorbestrafter Familienvater bekam vom Amtsgericht Schwabach für seinen Kommentar sogar eine Haftstrafe von sechs Monaten ohne Bewährung.

Er hatte öffentlich lesbar unter einen Medienbericht zur Eröffnung eines Flüchtlingsheimes geschrieben: "Also wenn die noch nicht ganz fertig sind würd ich mich zur Verfügung stellen die Heizung zu installieren! Ups da hab ich doch glatt aus versehen n paar Löcher in die gasleitungen gemacht...Sorry..;-)". Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Bei allen 22 bayerischen Staatsanwaltschaften sind inzwischen Sonderdezernate für die Bekämpfung von Hate-Speech eingerichtet worden. Der neue Beauftragte Hartleb soll diese Dezernate koordinieren und ist als zentrale Anlaufstelle bei der "Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus" (ZET) der Generalstaatsanwaltschaft München angesiedelt.

Er soll künftig beispielsweise für das neue Online-Verfahren zuständig sein, das es Kommunalpolitikern erleichtern soll, sich bei Online-Straftaten an die Justiz zu wenden. Außerdem soll er herausgehobene Ermittlungsverfahren führen, etwa solche, bei denen Morddrohungen gegen Politiker ausgesprochen werden.

Fotos: Sven Hoppe/dpa , Julian Stratenschulte/dpa

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