Linke besetzen Haus in Leipzig und stellen Forderung

Bei Twitter informierte die Linken Landtagsabgeordnete Juliane Nagel von der Aktion.
Bei Twitter informierte die Linken Landtagsabgeordnete Juliane Nagel von der Aktion.

Leipzig - Eine Initiative hat im Leipziger Osten ein leerstehendes Haus der Stadt besetzt. Ziel sei es, die Stadt dazu zu bringen, Räumlichkeiten als sozialen Treffpunkt zur Verfügung zu stellen, sagte Sebastian Schneider von der Initiative "Social Center Leipzig" am Samstagabend.

Mindestens zehn Menschen hielten nach Polizeiangaben die frühere Führerscheinstelle besetzt. Weitere 100 Demonstranten kamen für eine angemeldete Solidaritäts-Kundgebung vor das Gebäude, wie Schneider sagte.

Das Haus sei optimal für das geforderte Zentrum. Dort könnten benachteiligte Gruppen, Geflüchtete und Engagierte sich begegnen und organisieren.

Am Abend trafen Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) und Polizeipräsident Bernd Merbitz ein, um mit den Besetzern über ihre Motive und Forderungen zu verhandeln.

Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, wollte aber zunächst das Gesprächsergebnis abwarten. Anschließend sollte über das weitere Vorgehen beraten werden.

Rechte Gruppen mobilisieren unterdessen in sozialen Netzwerken, um am Abend eine Protestkundgebung vor dem Haus durchzuführen.

Foto: Screenshot Twitter


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