Hausbesuch im "Frankfurter Zimmer" des CFC

Die Handerolle ist "Klaffes" Trainingsgerät.
Die Handerolle ist "Klaffes" Trainingsgerät.

Belek - Wer bei diesen beiden Jungs ins Hotel-Zimmer kommt, hat den Partyraum im Trainingslager erwischt: Marcel Kaffenberger (21) und Stefano Cincotta (24) sind die ultimativen Spaß-Vögel in ihrem „Frankfurter Zimmer“.

„Wir stammen beide aus Frankfurt/Main, haben uns von Anfang an blind verstanden“, erzählt „Kaffe“, der seit Saisonbeginn für den CFC spielt.

„Chico“, Nationalspieler von Guatemala, ist ein Jahr länger da. Er macht den DJ - mit HipHop-Songs aus dem Handy und einer Musikbox bringen sich die beiden in Stimmung.

„Spaß ist wichtig beim Fussball. Du bist einfach lockerer“, erklärt Mittelfeldspieler Kaffenberger. Obwohl er zehn Zentimeter größer ist, bekam er das kleinere Bett. „Da gelten noch die Regeln - der Ältere bekommt das größere Bett“, grinst Cincotta.

Wie ernst sie es trotz allem Spaß nehmen, zeigen die privaten Trainingsgeräte: „Kaffe“ stärkt seine Muskulatur mit einer Handrolle, die er fast liegend auf dem Boden bewegt.

Die vibrierende Rolle dient zur Muskellockerung.
Die vibrierende Rolle dient zur Muskellockerung.

„Chico“ hat seine vibrierende Massagerolle für die Muskel-Lockerung mitgebracht: „Mittlerweile leihen sich einige Jungs das Ding gern mal aus.“

Und die nehmen nicht nur die Rolle mit - der hessische Dialekt verbreitete sich wie ein Lauffeuer durchs Team. Kaffenberger grinst: „Begriffe wie ,Mein Besder‘ oder ,gudsche‘ für gut haben alle schon perfekt drauf.“

Als die beiden Hessen nach Chemnitz kamen, mussten sie sich ziemlich umstellen. Kaffenberger erinnert sich: „Die Chemnitzer sind zurückhaltender als die Hessen. Das war eine neue Erfahrung. Aber wir fühlen uns sehr wohl hier.“

Auch Cincotta, der mit der National-Elf regelmäßig vor bis zu 70.000 euphorischen Zuschauern kickt, freut sich immer wieder auf die Rückkehr: „Ich bin dann richtig motiviert, wir haben auch hier tolle Stadien und Fans. Und vielleicht spielen wir ja auch bald vor 30.000 Zuschauern. In Nürnberg oder Kaiserslautern zum Beispiel“, gibt sich der Abwehrspieler mal ganz offensiv.

Eins ist klar: Für die Aufstiegs-Party wären beide auf jeden Fall gut vorbereitet.

Zwei Spaßvögel unter sich: Marcel Kaffenberger (21, li.) und Stefano Cincotta (24).
Zwei Spaßvögel unter sich: Marcel Kaffenberger (21, li.) und Stefano Cincotta (24).
Damit gleich klar ist, mit wem es der Gast zu tun hat: Das Frankfurter Zimmer.
Damit gleich klar ist, mit wem es der Gast zu tun hat: Das Frankfurter Zimmer.

Fotos: Picture Point/Kerstin Kummer


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