Tornado wütet auf Kuba: 4 Tote und 195 Verletzte

Havanna (Kuba) - Nach einem heftigen Tornado auf Kuba ist die Zahl der Toten auf vier gestiegen. Weitere 195 Menschen wurden verletzt, wie das Staatsfernsehen am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf die zuständigen Behörden berichtete.

Kubaner umarmen sich im Bezirk Regla, nachdem ein Tornado Verwüstung anrichtete.
Kubaner umarmen sich im Bezirk Regla, nachdem ein Tornado Verwüstung anrichtete.  © Eliana Aponte/dpa

Demnach wurden mehr als 1200 Häuser und Wohnungen beschädigt oder ganz zerstört.

Besonders stark betroffen war bei dem Unwetter am Sonntagabend der zentrale Hafenbezirk Regla in der Hauptstadt Havanna.

Mit Böen-Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde war der Sturm auch durch die weltberühmte Uferpromenade El Malecón gefegt.

Nach Angaben des US-Senders CNN soll der Tornado in den westlich von Havanna gelegenen Provinzen Pinar del Río und Artemisa sowie in der Provinz Mayabeque östlich der kubanischen Hauptstadt Überschwemmungen verursacht haben.

Die Karibikinsel erlebt regelmäßig Unwetter wie Zyklone und Hurrikans. Einen Tornado soll es allerdings zuletzt 1940 gegeben haben.

Ein Mädchen geht mit einem Welpen durch eine zerstörte Straße.
Ein Mädchen geht mit einem Welpen durch eine zerstörte Straße.  © Ramon Espinosa/AP/dpa
Ein von einem Tornado umgeworfenes Auto liegt auf einem Straßenmast.
Ein von einem Tornado umgeworfenes Auto liegt auf einem Straßenmast.  © Ramon Espinosa/AP/dpa
Ein Auto fährt durch eine Straße voller gefallener Baumäste in der kubanischen Hauptstadt.
Ein Auto fährt durch eine Straße voller gefallener Baumäste in der kubanischen Hauptstadt.  © Eliana Aponte/dpa

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