Brite ermordet Freund bestialisch und summt dabei Terminator-Musik

Haydock (Großbritannien) - Ein Mann aus Großbritannien hat einen alten Freund auf bestialische Weise ermordet. Vor Gericht sorgte die Tat für Fassungslosigkeit. Vor allem eine Audioaufnahme belegt die unfassbare Brutalität.

Ian Robertson (r.) wurde des Mordes an Robert Sempey für schuldig befunden.
Ian Robertson (r.) wurde des Mordes an Robert Sempey für schuldig befunden.  © Merseyside Police

So nahm Robertson seine schreckliche Tat selbst auf. Während er Robert Sempey brutal folterte und schließlich umbrachte, ist in der Aufnahme die Titelmelodie des Kino-Klassikers Terminator zu hören. Der 33-Jährige summte sie laut vor sich hin.

Besonders schockierend: Der neun Jahre alte Sohn des Mannes befand sich zur Tatzeit im Haus.

Mehrfach fragte Robertson sein Opfer: "Wie kannst du immer noch am Leben sein?" Dann stach er auf Sempey, der einst sein Freund war, erneut ein. Ob dieser noch seinen Kindern sagen wolle, "dass er sie liebt", wollte der Täter wissen. Die insgesamt zwölf Stiche in Brust, Hals und Bauch sorgten letztlich dafür, dass der 37-jährige Familienvater den aussichtslosen Kampf um sein Leben verlor.

Die Familie des Opfers brach während der Verhandlung in Liverpool mehrfach in Tränen aus, zu grausam waren Details und Aussagen. Die Audioaufnahme war jedoch nicht nochmals vorgespielt worden, da Richter Andrew Menary diese zuvor als "zu schockierend" eingeordnet hatte.

Es sei laut Menary jedoch möglich und aus seiner Sicht auch erwünscht, dass sich die Jury, die sich wohl in etwas mehr als zwei Dekaden mit einem Entlassungsantrag Robertsons befassen muss, diese zur Verfügung gestellt bekommt.

Wie das Liverpool Echo weiter berichtet, habe Robertson im Anschluss an seine Tat seinen Chef angeschrieben und diesen gefragt, ob er dabei helfen können, den Körper Sempeys zu begraben. Seine Freundin, Kirsty Jervis, war es jedoch, die ihm letztlich half, die eigene Wohnung zu säubern. Auf die Idee, die Polizei zu rufen, kam die 30 Jahre alte Britin nicht.

Das Gericht verurteilte den geständigen Robertson wegen Mordes zu einer Haftstrafe von mindestens 21 Jahren in einem Liverpooler Gefängnis. Helferin Jervis muss für zwei Jahre und acht Monate hinter Gitter.


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