HC Elbflorenz: Morgen kommt Hamm-Westfalen, hoffentlich ist der Boden nicht wieder glatt!

Dresden - Nach 37 Tagen Zweitliga-Spielpause wegen der Europameisterschaft geht es für den HC Elbflorenz morgen in den zweiten und entscheidenden Teil der Saison. Die Dresdner empfangen um 17 Uhr den Tabellen-Zweiten ASV Hamm-Westfalen.

Am 1. März 2019 war der Boden in der BallsportArena zu rutschig, die Partie musste abgebrochen werden, der HCE verlor die Punkte am grünen Tisch.
Am 1. März 2019 war der Boden in der BallsportArena zu rutschig, die Partie musste abgebrochen werden, der HCE verlor die Punkte am grünen Tisch.  © Lutz Hentschel

Heimspiel gegen Hamm in der BallsportARENA - da werden böse Erinnerungen wach. Vergangene Saison, am 1. März 2019, war die Partie nach 16 Minuten beim Stand von 6:6 abgebrochen worden, weil der Hallenboden an einigen Stellen gefährlich rutschig war.

Konsequenz für den HCE: Er kassierte eine Niederlage am grünen Tisch.

Viel lieber erinnern sich die Dresdner Handballer an die letzte Partie vor der EM-Pause. Da gewannen sie nach zuvor vier Niederlagen in Folge überlegen mit 35:28 beim ThSV Eisenach. An diese Leistung will das Team von Rico Göde morgen anschließen.

"Wir haben in den vergangenen Wochen hart gearbeitet und freuen uns, dass es jetzt wieder losgeht. Fakt ist, dass wir mehr Punkte holen müssen als in der Hinrunde, um in der Tabelle nach oben zu klettern", sagt der Coach.

Fehlen werden morgen gegen Hamm Jonas Thümmler (Fuß-Probleme), Max Mohs (Hand) und Robin Hoffmann (Zahn-OP). Dafür kehrt Nils Kretschmer nach langer Pause (OPs) aufs Zweitliga-Parkett zurück.

Da half alles Diskutieren nicht: Die Schiedsrichter brachen das Spiel ab, die Punkte waren weniger Tage spöter futsch.
Da half alles Diskutieren nicht: Die Schiedsrichter brachen das Spiel ab, die Punkte waren weniger Tage spöter futsch.  © Lutz Hentschel

Max Mohs fällt mit Handverletzung vier Wochen aus

Auf Mohs muss der HCE mindestens vier Wochen verzichten. Er prallte im Spiel gegen Bietigheim gegen den Torpfosten. Er trainierte zunächst weiter, mittlerweile hat der die Hand aber eingegipst. Diagnose nach eingehender Untersuchung: knöcherne Verletzung der linken Hand.

"Max Mohs war nach seiner Kopfverletzung aus dem Oktober gerade wieder vollständig genesen und auf einem guten Weg zurück ins Bundesligateam. Ich hoffe, dass er sich schnell von der Verletzung erholt und dann seinen Weg weiter geht", so Manager Karsten Wöhler.

Auch Trainer Rico Göde ist traurig über die neue Diagnose: "Der Ausfall ist bitter. Im Perspektivteam zeigte er gerade gegen Ende des Jahres in der 3. Liga sehr gute Leistungen und auch im Training bin ich sehr zufrieden."

Max Mohs fällt mindestens vier Wochen aus.
Max Mohs fällt mindestens vier Wochen aus.  © Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dresden Lokalsport:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0