HC Elbflorenz beendet Negativserie und entscheidet Ost-Duell für sich!

Dresden/Eisenach - Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge hat sich der HC Elbflorenz einen versöhnlichen Jahresabschluss beschert.

Der HCE jubelt, Trainer Rico Göde (l.) ballt die Siegerfaust.
Der HCE jubelt, Trainer Rico Göde (l.) ballt die Siegerfaust.  © Frank Arnold

Die Mannschaft von Rico Göde gewann das heiße Ost-Duell beim ThSV Eisenach mit 35:28 (13:11).

Für die Dresdner war es der dritte Auswärtssieg der Saison, ein absolut überzeugender obendrein. Die Thüringer führten vor 2517 Zuschauern in der Werner-Assmann-Halle nicht ein einziges Mal!

"Wir hatten in der Abwehr einen guten Zugriff und waren im Angriff sehr, sehr effektiv. Der Sieg war wichtig vor der EM-Pause", freute sich Chefcoach Göde. Machte aber auch klar: "Das waren zwei Punkte, mehr nicht!"

Nach dreieinhalb Minuten fiel das erste Tor der Partie durch Marc Pechstein. Nach etwas über sieben Minuten gelang Eisenach erst das 1:1.

Die Gäste waren gut eingestellt, ließen in der Abwehr nicht viel zu, mit 13:11 ging es in die Pause.

In den vergangenen Wochen offenbarte der HCE mehrfach Probleme in der zweiten Hälfte, die ihn am Ende Punkte kosteten.

Diesmal war es anders. Nach dem Seitenwechsel brannte Elbflorenz im Angriff ein Feuerwerk ab. Bezeichnend: Als Keeper Mario Huhnstock überragend parierte und Julius Dierberg im Gegenzug das 23:16 erzielte (41.), ließen die Eisenacher die Köpfe hängen. Ihnen fiel gegen das starke Göde-Team einfach nichts Entscheidendes ein.

In der Schlussphase ließen die Gäste nichts mehr anbrennen, obwohl sie zwei Siebenmeter und mehrere Chancen ausließen, zudem Michal Kasal mit der dritten Zeitstrafe die Rote Karte sah.

Erfolgreichste Werfer beim Sieger, der jetzt ein Polster von drei Punkten auf den ersten Abstiegsplatz hat, waren Jonas Thümmler (8 Tore), Marc Pechstein und Gabor Pulay (je 6).

Sebastian Greß (5 Tore) hat mit seinem Wurf die Eisenacher Abwehr überlistet, sein Teamkollege Jonas Thümmler beobachtet die Szene.
Sebastian Greß (5 Tore) hat mit seinem Wurf die Eisenacher Abwehr überlistet, sein Teamkollege Jonas Thümmler beobachtet die Szene.  © Frank Arnold

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