HC Elbflorenz: Ausrufezeichen vor Sachsenderby in Aue

Dresden - Bei den Heimspielen des HC Elbflorenz bekommen die Zuschauer ordentlich was geboten.

Großer Dresdner Kampf nach der Pause. Rechts packt Arseniy Buschmann, links Philip Jungemann in der Abwehr zu.
Großer Dresdner Kampf nach der Pause. Rechts packt Arseniy Buschmann, links Philip Jungemann in der Abwehr zu.  © Lutz Hentschel

Gegen Essen war es ein 33:33-Schützenfest, garniert mit reichlich Siebenmetern und Zeitstrafen sowie drei Roten Karten.

Jetzt gegen Emsdetten war es nach dem 12:19-Pausenrückstand eine unglaubliche Aufholjagd, die mit dem Tor zum 29:28 in letzter Sekunde gekrönt wurde. 1673 Zuschauer waren am Ende total aus dem Häuschen.

Siegtorschütze Marek Vanco blieb trotzdem auch kritisch: "So wie in der ersten Halbzeit, dürfen wir in dieser Liga nicht auftreten. Aber in der zweiten Hälfte haben wir dann als Mannschaft gearbeitet. Julius Dierberg war auf Mitte überragend."

Der nach der Pause eingewechselte Keeper Max Mohs, der mit mehreren Paraden glänzte, sagte: "Der Sieg war überragend. Mit unserer zweiten Halbzeit haben wir ein Zeichen gesetzt." Robin Hoffmann ergänzte: "Da war der Glaube an uns wieder da."

Arseniy Buschmann, der sich trotz Rückenproblemen durchkämpfte, bedankte sich vor allem bei den Zuschauern: "Die haben uns nach vorn gepeitscht. Wir waren dann wie im Rausch." Den Erfolg sieht der 27-Jährige als "Sieg der Moral. Der war extrem wichtig für uns".

Zumal am Samstag das heiße Sachsenderby beim EHV Aue ansteht. Da sind Kampf und Moral ganz besonders gefragt.

Max Mohs rückte in der zweiten Halbzeit zwischen die Pfosten und zeigte eine starke Leistung.
Max Mohs rückte in der zweiten Halbzeit zwischen die Pfosten und zeigte eine starke Leistung.  © Lutz Hentschel

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