HC Elbflorenz empfängt Ex-Dresdner Roman Becvar: Coach Göde will Kampf & Leidenschaft

Dresden - Wiedersehen macht Freude. Wenn der HC Elbflorenz am Sonntag (17 Uhr) TuS N-Lübbecke empfängt, dann kehrt Spielmacher Roman Becvar an seine einstige Wirkungsstätte zurück. Der 30-jährige Tscheche war im Sommer von Dresden zu den Ostwestfalen gewechselt.

Roman Becvar vergangene Saison noch im Dresdner Trikot in Aktion. Kann er morgen spielen?
Roman Becvar vergangene Saison noch im Dresdner Trikot in Aktion. Kann er morgen spielen?  © Lutz Hentschel

Deren Ziel war es eigentlich, nach der verkorksten vergangenen Saison mit Platz sieben jetzt die Rückkehr in die 1. Bundesliga zu schaffen. Doch aktuell rangiert TuS mit nur einem Punkt mehr als Elbflorenz auf Rang 9.

Starke und schwache Auftritte wechseln sich bei Lübbecke ab. In Bietigheim wurde mit sieben Becvar-Treffern 28:22 gewonnen, doch zuletzt gab es daheim ein schmeichelhaftes 23:23 gegen das Kellerteam HSG Konstanz. Auch deshalb ist TuS morgen in Dresden auf Wiedergutmachung aus.

"Der Tabellenplatz entspricht nicht den eigenen Ansprüchen, aber Lübbecke hat eine gute Mannschaft. Wir dürfen unseren Kontrahenten nicht in einen Lauf kommen lassen. Dazu müssen wir Kampf, Emotionen und Leidenschaft zeigen", sagt HCE-Coach Rico Göde und ergänzt zu Ex-Schützling Becvar:

"Roman spielt schnell, kann gute Entscheidungen treffen und Tore erzielen. Aber wir kennen ihn auch gut und wissen, wie wir ihn bremsen können." Doch noch ist offen, ob Becvar trotz aller Vorfreude auf das Wiedersehen in Dresden überhaupt auflaufen kann oder vielleicht nur auf der Bank sitzen wird.

Der Rückraumspieler bekam wegen Knieproblemen Antibiotika verpasst. "Ich denke schon, dass Roman dabei ist", sagt Rico Göde. "Wir sind jedenfalls auf beide Varianten vorbereitet."

Rico Göde
Rico Göde  © Lutz Hentschel

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