HC Elbflorenz ärgert sich über vermasselte erste Halbzeit!

Dresden - Das 24:26 gegen den Favoriten HSG Nordhorn-Lingen klingt nach einem normalen Ergebnis. Schließlich hat der HC Elbflorenz gegen den Tabellendritten gespielt, der unbedingt hoch in die 1. Bundesliga will.

Nils Kretschmer erzielte gegen Nordhorn-Lingen fünf Tore. Hier scheitert er aber an HSG-Keeper Bart Ravensbergen.
Nils Kretschmer erzielte gegen Nordhorn-Lingen fünf Tore. Hier scheitert er aber an HSG-Keeper Bart Ravensbergen.  © Matthias Rietschel

Und doch: "Es ist ärgerlich, so knapp zu verlieren. Wir hätten zur Pause nicht 8:13 zurückliegen dürfen, hätten einfach besser treffen müssen", analysierte Rückraumspieler Nils Kretschmer nach der Niederlage.

Recht hat er! Die Dresdner Trefferquote von 34,8 Prozent (8 Tore bei 23 Würfen) in der ersten Halbzeit war katastrophal. Die Erfolgsquote der Gäste lag da bei 76,5 Prozent.

Kretschmer: "In der zweiten Hälfte haben wir versucht Gas zu geben."

Da sprang dann auch der Funke über, sorgten die 1658 Zuschauer in der BallsportARENA richtig für Stimmung.

Der HC Elbflorenz kämpfte sich Tor um Tor heran, doch gegen die abgezockten Gäste reichte es nicht mehr zu einer Überraschung.

"Nach der Pause haben wir kaum mehr Zugriff in der Abwehr bekommen. Wir konnten von unserem Vorsprung zehren, aber der Sieg war ein hartes Stück Arbeit", freute sich Nordhorns Trainer Heiner Bültmann über die beiden Punkte.

Der HCE rutschte dagegen in der Tabelle auf Rang 18 ab und hat jetzt drei Zähler Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz.

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