HC Elbflorenz verliert Derby gegen EHV Aue!

Dresden/Aue - Was für ein Fight, was für eine prickelnde Atmosphäre! Das Hadball-Sachsenderby zwischen EHV Aue und HC Elbflorenz hielt, was es versprach. 1660 Zuschauer, davon 150 aus Dresden, sahen Handball pur mit einem überragenden Erik Töpfer im EHV-Tor, der 17 Paraden aufs Parkett legte.

Erik Töpfer im Aue-Tor war der Mann des Spiels.
Erik Töpfer im Aue-Tor war der Mann des Spiels.  © Frank Kruczynski

Aue gewann das Sachsenderby verdient 30:24 (11:12).

Die Partie begann ohne Abtastphase - 3:3 nach nicht einmal vier Minuten, dann zog Dresden auf 6:3 (7.). Der HCE war lange Zeit leichtfüßiger, fand oft Lösungen über den Riesen Michal Kasal und Sebastian Greß.

Auf der anderen Seite stand aber ein Erik Töpfer in Galaform, der überragend hielt. Seine Vorderleute konnten sich erst zum Ende der ersten Hälfte an ihm hochziehen.

Kurios: Fünf Siebenmeter gab es im ersten Durchgang. Töpfer hielt zwei, seine beide Gegenüber Max Mohs (2) und Mario Hunhstock drei.

Der zweite gehaltene von Mohs beendete den schwarzen Tag von Adrian Kammlodt. Der Ex-Dresdner traf ihm beim Wurf im Gesicht - Rot (29.). Der Gast führte zur Pause 12:11.

Mit dem 12:12 durch Ladislav Brykner nach 17 Sekunden in Durchgang zwei begann die Partie quasi nochmal von vorn. Aue legte in dieser ohrenbetäubenden Kulisse einen Gang zu. Töpfer hielt weiter wie der Teufel, vorn fand Dresden keine Mittel gegen Brykner, Benas Petrikis und Bengt Bornhorn - 22:17 (48.).

Doch der HCE erwachte aus seinem Schlaf, was vor allem an Marc Pechstein und Midaugas Dumcius lag. Sie brachten Dresden wieder heran - 22:21 (52.). Die aufkommende Spannung erstickte Aue durch Petreikis, Kevin Roch (je 2) und Bornhorn. Der 5:0-Lauf zum 27:21 (56.) entschied das Derby.

Beste Werfer waren beim EHV Bornhorn (8/5) und beim HCE Dumcius (6).

Insgesamt 17 (!) Paraden zeigte der Auer Keeper im Derby. Hier versucht HCE-Spieler Robin Hoffmann, ihn zu überwinden.
Insgesamt 17 (!) Paraden zeigte der Auer Keeper im Derby. Hier versucht HCE-Spieler Robin Hoffmann, ihn zu überwinden.  © Frank Kruczynski

Mehr zum Thema Dresden Lokalsport:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0