HC Elbflorenz will im letzten Heimspiel gegen Lübeck den Sack zumachen!

Dresden - Letztes Heimspiel der Saison, mögliches Happy End im Kampf um den Klassenerhalt, anschließend die Verabschiedung von gleich fünf Spielern - das Duell des HC Elbflorenz am Samstag um 18 Uhr gegen den Tabellen-Fünften VfL Lübeck-Schwartau ist für die Gastgeber kaum zu toppen.

Adrian Kammlodt gehört zu den fünf HCE-Spielern, die heute verabschiedet werden. Zuvor will er den Klassenerhalt feiern.
Adrian Kammlodt gehört zu den fünf HCE-Spielern, die heute verabschiedet werden. Zuvor will er den Klassenerhalt feiern.  © Lutz Hentschel

"Mit einem Sieg spielen wir auch nächste Saison in der 2. Bundesliga - das ist unser Ziel. Wir wollen uns mit einem positiven Ergebnis von unseren Fans verabschieden. Die Spieler, die uns verlassen, sind natürlich ganz besonders heiß", unterstreicht HCE-Coach Rico Göde, der auf mehr als 2000 lautstarke Zuschauer in der BallsportARENA hofft.

"Diese Partie ist der absolute Nervenkitzel. Dafür lebst du als Sportler. Hier geht es um sehr viel", sagt Nils Kretschmer, der beim Kontrahenten obendrein auf seinen Bruder Finn trifft.

"Vor einer Woche, das war schon sehr emotional, als wir bei meinem Ex-Verein Großwallstadt gespielt und gewonnen haben. Jetzt geht es gegen meinen Bruder, die Heimat, einen weiteren Ex-Verein von mir", powert Rückraumspieler Nils.

Und legt nach: "Wir wissen, wir können nach einer lange verkorksten Saison mit einem Sieg den Sack zumachen. Mehr Motivation brauchst du nicht. Das wäre der perfekte Tag."

Nach dem Spiel gegen Lübeck-Schwartau werden beim HC Elbflorenz gleich fünf Handballer verabschiedet - Gabriel De Santis, Adrian Kammlodt (beide wechseln zum EHV Aue), Norman Flödl, Roman Becvar und Hendrik Halfmann.

Nils Kretschmer ist mit 120 Toren der erfolgreichste Werfer des HCE. Heute trifft der Rückraum-Kanonier im letzten Heimspiel gegen Lübeck auf seinen Bruder Finn.
Nils Kretschmer ist mit 120 Toren der erfolgreichste Werfer des HCE. Heute trifft der Rückraum-Kanonier im letzten Heimspiel gegen Lübeck auf seinen Bruder Finn.  © Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dresden Lokal:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0