HC Elbflorenz nicht abgezockt genug gegen Gummersbach

Dresden/Gummersbach - Der HC Elbflorenz hat bei Bundesliga-Absteiger VfL Gummersbach mit 27:31 (12:13) verloren. Das Normale ist eingetreten. Und doch: Es war mehr drin, das hat die erste Halbzeit gezeigt.

Sebastian Gress beim Torwurf.
Sebastian Gress beim Torwurf.  © imago images/Eibner

Die Dresdner gingen beim Favoriten unaufgeregt in die Partie. Keeper Mario Huhnstock zeigte nach 40 Sekunden die erste Parade, Marek Vanco sorgte mit dem 3:2 (7.) für die erste Führung der Gäste.

Die konnte Sebastian Greß wenig später auf 5:3 ausbauen. Gummersbach zog vor 2610 Zuschauern in der Schwalbe-Arena wieder gleich - 10:10. Auch nach 28 Minuten nahmen sich beide Kontrahenten nichts - 12:12.

Als der Dresdner Philip Jungemann für zwei Minuten vom Feld musste, gelang dem VfL doch noch die Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel schlug das Pendel langsam aber sicher für die Gastgeber aus. Marvin Sommer sorgte per Siebenmeter für zwei Tore plus der Gummersbacher. Dresdens Arseniy Buschmann traf nur die Latte, der VfL war zielsicherer - plus drei. Ja, die Chancenverwertung war es jetzt!

Mitte der zweiten Halbzeit scheiterte Marc Pechstein, Buschmann setzte den Ball erneut an die Latte. Das rächte sich prompt - 21:17 für die Hausherren. Als Mindaugas Dumcius seine Möglichkeit liegen ließ, hieß es kurz danach 25:20 (53.). Das war die Vorentscheidung. HCE-Trainer Rico Göde riskierte in der Schlussphase noch einmal alles, aber ohne Erfolg.

Beste Dresdner Werfer waren Nils Gugisch und Marc Pechstein mit jeweils sechs Treffern.

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