Erst gutes Gefühl, dann Abbruch: Enttäuschter HC Elbflorenz konzentriert sich auf Hamburg-Spiel

Dresden - Im Kampf um den Klassenerhalt ist für den HC Elbflorenz jeder einzelne Punkt wichtig. Umso ärgerlicher war für die Dresdner der Spielabbruch am Freitag gegen den Tabellen-Sechsten Hamm-Westfalen.

Für HCE-Coach Christian Pöhler war der Abbruch bitter, sein Team war gerade richtig in Fahrt gekommen.
Für HCE-Coach Christian Pöhler war der Abbruch bitter, sein Team war gerade richtig in Fahrt gekommen.  © Lutz Hentschel

Weil einige Stellen auf dem Hallenboden gefährlich glatt waren, beendeten die Schiris nach 16 Minuten und einer längeren Unterbrechung beim Stand von 6:6 die Partie (TAG24 berichtete).

Die Gastgeber hatten 3:6 (13.) zurückgelegen, kämpften sich dann aber in nur 110 Sekunden durch Tore von Henning Quade, Nils Kretschmer und Gabriel De Santis zum Ausgleich.

"Wir waren drauf und dran, das Spiel zu kontrollieren, waren gerade richtig in Fahrt gekommen", meinte Trainer Christian Pöhler.

"Der Abbruch ist bitter. Ich hatte ein gutes Gefühl, dass wir Hamm schlagen können an diesem Tag", sagte Quade.

"Während der Unterbrechung haben wir noch analysiert, was zu Beginn nicht so gut gelaufen war. Wir waren motiviert bis in die Haarspitzen. Doch dann ging das Spiel nicht weiter."

Für Quade & Co. beginnt am Montag die neue Trainingswoche. "Wir müssen uns jetzt voll auf uns fokussieren und auf das nächste Spiel in Hamburg", sagt der Kreisläufer.

Ob die Begegnung gegen Hamm wiederholt wird oder die Westfalen die Punkte am grünen Tisch bekommen, entscheidet jetzt die Spielleitende Stelle der Handball-Bundesliga.

Im Fallen erzielte Henning Quade mit dem Rücken das Tor zum 4:6.
Im Fallen erzielte Henning Quade mit dem Rücken das Tor zum 4:6.  © Lutz Hentschel

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